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0:0 in Rostock: Hertha verpasst großen Sprung

Die Englische Woche beendet Hertha nach zwei Siegen mit einem Remis. Im DFB-Pokal treffen die Berliner auf einen alten Bekannten.
Pal Dardai
Herthas Trainer Pal Dardai beim Interview vor dem Spiel. © Heiko Becker/dpa

Der perfekte Abschluss der Englischen Woche klappte für Hertha BSC nicht ganz. Nach den Siegen in der Liga gegen Paderborn (3:1) und im Pokal beim 3:0 gegen Mainz 05 mussten sich die Berliner am Sonntag mit einem torlosen Unentschieden bei Hansa Rostock begnügen. Statt des möglichen Sprungs auf den sechsten Platz rutschte Hertha auf den zwölften Rang ab. «Das 0:0 ist gut für uns, auch wenn wir drei Punkte mitnehmen wollten. Wir hatten genug Chancen, um in Führung zu gehen. Es ist alles okay, das kann ich akzeptieren», sagte Hertha-Trainer Pal Dardai.

Freuen konnte sich der Ungar über die Auslosung zum DFB-Pokal, die kurz nach dem Spielende stattfand und der alten Dame ein Heimspiel gegen den Ligakonkurrenten Hamburger SV bescherte: «Wir sind sehr froh über das Heimspiel, das wird ein Festtag. Ich bin gespannt, wo wir im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen mit dem HSV stehen. Ich habe großen Respekt vor diesem Gegner.» In der Liga hatten die Berliner zu Beginn der Saison mit 0:3 verloren.

Im mit 26.500 Zuschauern besetzten Ostseestadion musste Dardai die gesperrten etatmäßigen Innenverteidiger Toni Leistner und Marc Oliver Kempf ersetzen. So bildeten Marton Dardai und Linus Gechter die Innenverteidigung, Andreas Bouchalakis und Pascal Klemens die doppelte Sechser-Position. Auf der Bank nahm erstmals Torhüter Marius Gersbeck nach seiner Begnadigung Platz.

Hertha hatte im ersten Spielabschnitt mehr vom Spiel, konnte aber nur selten in der Verteidigung der Rostocker für Gefahr sorgen. Es fehlte bei den Berlinern der Drive, der sie in den letzten beiden Spielen ausgezeichnet hatte. Zudem hatten sich die Gastgeber auf das zuletzt sehr starke Offensivduo von Top-Torjäger Haris Tabakovic und Fabian Reese, der die Kapitänsbinde für Leistner trug, eingestellt.

Nach dem Seitenwechsel aber begannen die Gäste stärker zu drücken. So traf der erneut starke Klemens nach einem Konter nur den Pfosten, Bouchalakis scheiterte fünf Minuten später an Rostocks Schlussmann Markus Kolke. Weitere fünf Minuten danach traf Reese per Kopf nur die Latte, ehe der Schuss von Jonjoe Kenny in der 65. Minute in Kolke seinen Meister fand und die Berliner Drangphase beendete.

Anschließend übernahm Rostock die Initiative und erarbeitete sich gute Chancen. Die beste Möglichkeit verhinderte Klemens, der dem einschussbereiten Juan José Perea den Ball vom Fuß spitzelte (77.) und das letztendlich verdiente Remis rettete. «Das 0:0 nach der Englischen Woche mit zwei Siegen und einem Remis ist okay, aber wir hätten schon gern das Spiel gewonnen», sagte Reese.

© dpa
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