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Wieder Führung verspielt: Hertha nur Remis in Hannover

Die erste Halbzeit in Hannover ist ganz nach dem Geschmack von Hertha-Trainer Dardai. Doch dann verfällt seine Mannschaft wieder in problematische Angewohnheiten.
Hannover 96 - Hertha BSC
Hannovers Nicolo Tresoldi (l) und Herthas Toni Leistner kämpfen um den Ball. © David Inderlied/dpa

Hertha-Kapitän Toni Leistner war angefressen. Schon wieder hatte der Fußball-Zweitligist eine Führung verspielt. «Wir stehen gut kompakt, hauen alles rein und machen uns dann mit solchen individuellen Fehlern immer alles kaputt», sagte der 33-Jährige bei Sky nach dem 2:2 (2:0) bei Hannover 96 am Freitagabend.

Florian Niederlechner (29. Minute) und Pascal Klemens (45.) hatten die Berliner in der ersten Halbzeit noch für eine reife Leistung belohnt. Doch Havard Nielsen (67.) und Ex-Unioner Andreas Voglsammer (80.) sicherten vor 45.000 Zuschauern und Zuschauerinnen den Punkt für die Niedersachsen.

Für eine Halbzeit war es klassischer Pal-Dardai-Fußball der Berliner. Kompakt und aggressiv in der Defensive, effektiv vor dem Tor. Doch zum wiederholten Male wurde die Mannschaft nachlässig und passiv.

Zwar sprang Hertha mit dem Punkt zumindest vorübergehend auf Platz zehn. Aber erneut vergab die Mannschaft eine gute Chance, der Konkurrenz in der oberen Tabellenregion näherzukommen.

Mehr 10 000 Hertha-Fans wollten im Stadion dabei sein, doch ein Unfall auf der A2 und das Wetter erschwerten die Anreise. Sie machten sich aber lautstark bemerkbar.

Trainer Dardai setzte auf die gleiche Startelf wie gegen Karlsruhe (2:2) am vergangenen Wochenende. Die Bodenbedingungen führten bei beiden Teams zunächst vor allem zu teils katastrophalen Fehlpässen. Die Berliner schafften es aber, die Niedersachsen mit hohem Anlaufen häufig unter Druck zu setzen und standen auch ansonsten stabil.

Marton Dardai fand Fabian Reese mit einem Pass in den Raum. Der 25 Jahre alte Flügelspieler bewies bei seiner Flanke Übersicht. Niederlechners sehenswerte Direktabnahme landete im rechten Eck. Der Stürmer, der erst gegen Karlsruhe sein erstes Saisontor erzielt hatte, stellte seine aufsteigende Form unter Beweis.

Kurz vor der Pause schickte Niederlechner dann Reese, der auf dem linken Flügel Platz hatte. Wieder traf er die richtige Entscheidung und fand im Rückraum den 18 Jahre alten Klemens, der den Ball zu seinem ersten Profitor einschob.

Nach der Pause kamen die Hausherren besser ins Spiel. Phil Neumann konnte mit dem Ball am Fuß fast ungestört durch alle Berliner Mannschaftsteile laufen. Seinen Pass verwandelte Nielsen zum Anschluss. Ein langer Ball von Marcel Halstenberg ließ Voglsammer dann alleine aufs Berliner Tor zulaufen und den Ausgleich erzielen.

© dpa
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