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Ziege im Koffer, Bombe im Schrank: Kuriose Vorfälle 2023

Während der Autofahrt kippt heißes Essen in den Schoß eines Autofahrers. Ein anderer Herr findet in einem Schuhschrank eine Brandbombe. Und am Starnberger See verschwindet ein Auto unter einer weißen Decke. Das Jahr 2023 hielt einige kuriose Vorfälle bereit.
Polizei
Die Schriftzug «Polizei» leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Polizei und Kommunen im Freistaat haben 2023 über so manche Kuriositäten berichtet. Eine Auswahl:

- Ein Reisender hat im Januar am Münchner Flughafen große Teile einer toten Ziege in einem Koffer mitgebracht. Das Fleisch - 16 Kilo samt Schädel, Innereien und Beinen - war laut Zoll als Geschenk in einem Karton verpackt und ungekühlt. Wegen Verstößen gegen tierseuchenrechtliche Regelungen zogen die Beamten den Koffer des 36 Jahre alten Kameruners ein.

- Während Beamte gerade ihren Mann vernahmen, hat eine Frau vor einer Polizeidienststelle in der Oberpfalz im Februar ein Kind zur Welt gebracht. Bei der 26-Jährigen, die im Auto wartete, hatte nach Presswehen plötzlich die Geburt begonnen. Polizisten brachten wärmende Decken und riefen einen Notarzt. Bis dieser eintraf, war das kleine Mädchen in Vohenstrauß allerdings schon auf der Welt.

- Im Schuhschrank eines Seniors in Augsburg ist im Mai eine Brandbombe entdeckt worden. Ein 41-Jähriger wollte dem Mann nach Angaben der Polizei Kleidung bringen und sah dabei den Gegenstand. Spezialisten schätzten die Stabbrandbombe nach einer Begutachtung als ungefährlich ein und nahmen sie mit. Der 89-Jährige hatte die Munition laut Polizei rund zehn Jahre zuvor auf einem Feld gefunden.

- Wegen eines Streits zwischen dem Lokführer und einem Verantwortlichen der Deutschen Bahn ist im Mai in Schwaben eine voll besetzte Regionalbahn auf freier Strecke stehen geblieben. Die Streitenden hätten «unterschiedliche Auffassungen über die Auslegung des bestehenden Regelwerks» gehabt, teilten die Deutsche Bahn und der Betreiber Go-Ahead mit. Rund 600 Passagiere mussten mehr als eine Stunde in dem Zug bei Mering (Landkreis Aichach-Friedberg) ausharren. Schließlich sei er in den Meringer Bahnhof gefahren, wo die Fahrgäste umsteigen mussten.

- Weil ihm während der Fahrt ein Topf mit Rouladen und Klößen umgekippt war, hat ein Mann im Juni in Oberfranken einen schweren Unfall verursacht. Der 82-Jährige hatte laut Polizei in Weitramsdorf (Landkreis Coburg) die Kontrolle über seinen Wagen verloren, nachdem das heiße Essen auf seinem Schoß gelandet war. Das Fahrzeug des Mannes krachte in der Folge gegen ein geparktes Auto und schob noch ein weiteres zur Seite. Der Mann war nur wenige hundert Meter von seinem Zuhause entfernt, als ihm das Missgeschick passierte. Er blieb unverletzt.

- Seit dem 3. Dezember 1953 darf sich das niederbayerische Freyung Stadt nennen - also seit 70 Jahren. Anfang Dezember sollte nun eigentlich das runde Jubiläum gefeiert werden. Ein Großteil der Einladungen zum Fest blieb aber auf dem Postweg stecken - daher sagte die Stadt die Feier ab. Viele Gäste hätten sonst erst sehr kurzfristig davon erfahren, wie ein Sprecher sagte. Die Jubiläumsfeier soll nun 2024 nachgeholt werden. Dabei möchte die Stadt erneut auf die Post setzen - aber mit mehr zeitlichem Vorlauf.

- Der heftige Schneefall Anfang Dezember ließ das Auto eines 21-Jährigen in Seeshaupt am Starnberger See scheinbar verschwinden. Nachdem er zu Fuß Hilfe holen gegangen war, konnte der junge Mann seinen im Schnee stecken gebliebenen Wagen nicht mehr finden. Selbst eine Suche gemeinsam mit mehreren Helfern und einer Streife blieb laut Polizei zunächst erfolglos. Der 21-Jährige entschloss sich, in einem Gasthaus zu übernachten und setzte die Suche bei Tageslicht schließlich fort.

- Zu viel Schweiß, Urin und Sonnencreme: Wegen einer zu großen Verschmutzung des Wassers musste das Freibad im oberbayerischen Mammendorf (Kreis Fürstenfeldbruck) im August zeitweise schließen. «Der enorme Besucheransturm ist sehr erfreulich, er führte jedoch auch zu einer starken Belastung der Wasserqualität», begründete das Landratsamt den Schritt. Bei einer Messung sei festgestellt worden, dass die zulässigen Grenzwerte teilweise überschritten wurden. Das desinfizierende Chlor sei an seine Grenzen gekommen. Eine größere Reinigung und Desinfektion wurde nötig. Auch ein Teil des Wassers wurde ausgetauscht.

© dpa
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