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Smartphone-Faktencheck: Gerüchte und Hausrezepte für den Ernstfall – welche Tipps und Tricks helfen wirklich

Von Hühnersuppe bei Erkältung über Zitronensaft bei hartnäckigen Rostflecken bis Reis trocknet Dein Handy: Hausrezepte gibt’s nicht nur bei Krankheiten, sondern auch fürs Smartphone. Manche Tipps und Tricks klingen verrückt – helfen aber. Andere hören sich plausibel an und funktionieren trotzdem nicht. Obendrauf gibt es viele Gerüchte, die Dich in Deinem Smartphone-Alltag verunsichern können. Vom kaputten Akku als Folge nächtlicher Ladung bis zur Überhitzung Deines Handys durch Deine Powerbank. In unserem fortlaufenden Faktencheck gehen wir Hausrezepten und Gerüchten auf den Grund und verraten, welche Tipps und Tricks Dir im Ernstfall wirklich helfen.
Smartphone-Faktencheck: Gerüchte und Hausrezepte für den Ernstfall – welche Tipps und Tricks helfen wirklich
Smartphone-Faktencheck: Gerüchte und Hausrezepte für den Ernstfall – welche Tipps und Tricks helfen wirklich

Auch fürs Handy gibt’s so einige Hausrezepte, die im Ernstfall einfach und schnell helfen sollen – aber eben nur sollen, denn viele Tipps und Tricks für Dein Smartphone sind unwahr und können die Situation teils sogar verschlimmern. Wir nehmen solche Hausrezepte fürs Smartphone und verbreitete Handy-Gerüchte unter die Lupe: Was ist wahr und was unwahr? Die Auflösung liest Du hier.

1) Kälte reduziert die Akku-Laufzeit

Nicht nur Dir macht die kalte Jahreszeit zu schaffen: Du hast bestimmt auch schon mal gehört, dass bei fallenden Temperaturen auch Deine Akku-Laufzeit sinkt. Aber stimmt das?

Antwort: Ja, das ist wahr! Wird es kälter als zehn Grad, schwimmen Ionen langsamer im sogenannten Elektrolyt. Das ist die Flüssigkeit, die den Plus- und Minuspol im Akku verbindet. Der Elektrolyt wird bei Kälte zähflüssiger. Die Anzahl der Ionen, die am Pluspol ankommen, sinkt – und die Akku-Laufzeit nimmt dadurch ab.

Die Spannung des Akkus kann übrigens zusammenbrechen bei einem Gerät, das viel Strom benötigt. Der Akku kann dadurch theoretisch sogar kaputt gehen. Aber in der Praxis schaltet er sich vorher automatisch aus. Du willst Deinen Akku bei Kälte schonen? Dann halte Dich an folgende Tipps:

• Handy nur rausholen, wenn Du es wirklich brauchst

• Bei Kälte telefonierst Du draußen am besten mit Headset

2) Ladekabel anderer Hersteller schaden Deinem Gerät

Hersteller raten dazu, nur Original-Teile zu nutzen. Denn andere Ladekabel sollen nicht nur  inkompatibel sein, sondern sogar Schäden verursachen. Aber stimmt das?

Antwort: Das ist zum Teil wahr! Du kannst jedes passende Ladegerät zum Aufladen Deines Handys nutzen. Wichtig ist, dass Dein Ladegerät TÜV-geprüft und CE-zertifiziert ist. Erfüllt es die Ansprüche, sollte Dein Smartphone keine Schäden davontragen. Aber sei besonders achtsam bei Zubehör von unbekannten Herstellern oder Produkten aus dem Ausland. Ein nicht zertifiziertes Schnäppchen kann im schlimmsten Fall teuer werden.

3) Lad Deinen Akku erst dann auf, wenn er leer ist

Schon mal vom Memory-Effekt gehört? Nach diesem soll sich Dein Akku den Energiebedarf seit der letzten Ladung merken und nach einer Zeit nur noch die benötigte Menge zur Verfügung stellen. Aber stimmt das Gerücht, dass es schädlich ist, wenn Du Dein Handy auflädst, bevor der Akku leer ist?

Antwort: Das ist nicht mehr wahr! Früher war die Aussage absolut richtig: Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhybrid-Akkus haben durch dieses Ladeverhalten an Akku-Laufzeit verloren. Neue Akkus sind davon aber nicht mehr betroffen und das ist sogar rechtlich festgelegt. Denn die EU verbietet seit 2017 die Verwendung von Nickel-Cadmium-Akkus.

4) Du sollst Dein Akku nicht über Nacht laden

Gehörst Du auch zu denen, die jeden Abend vorm Schlafengehen das Handy ans Ladekabel hängen und es erst vom Stecker nehmen, wenn sie wieder aufwachen? Dann hast Du bestimmt auch schon einmal gehört, dass eine Akku-Aufladung über mehrere Stunden zu einer Überladung führen soll, was im schlimmsten Fall zur Überhitzung führt. Aber stimmt das?

Antwort: Das ist falsch! Dein Handy kann nicht durch stundenlanges Laden überhitzen und es entsteht auch kein Kurzschluss. Moderne Geräte haben dafür einen Ladestopp, der das Laden automatisch stoppt, wenn das Gerät vollgeladen ist.

5) Leg Dein Smartphone in Reis, wenn es ins Wasser gefallen ist

Platsch! Kurz warst Du abgelenkt und schon ist es passiert: Dein Smartphone ist ins Klo gefallen oder durch einen Regenschauer nass geworden. Das Handy in Reis zu legen soll helfen, die Feuchtigkeit aus dem Gerät zu kriegen. Aber stimmt das?

Antwort: Nein, das stimmt nicht! Bei Wasserschäden hilft es nicht, wenn Du das Smartphone in Reis legst. Denn die Getreidekörner können nur wenig Feuchtigkeit entziehen und brauchen dafür auch sehr lange. Du müsstest für mehrere Tage auf Dein Gerät verzichten und ein Erfolg ist nicht garantiert.

Außerdem kann Reis kein Salz entziehen, was sehr wichtig ist, wenn Dein Handy zum Beispiel beim Urlaub im Meer gelandet ist. Im schlimmsten Fall kommt durch den Reis dann auch noch Staub in Dein Gerät. Drei Tipps, die wirklich helfen, wenn Dein Smartphone baden geht:

• Sofort ausschalten

• SIM-Karte entfernen

• Mit weichem Tuch trocknen

Noch mehr Tipps gibt’s hier: Smartphone ins Wasser gefallen: Das kannst Du tun

6) Du kannst Kratzer im Display mit Zahnpasta weg polieren

Oder kennst Du das, wenn Du einmal kurz nicht aufpasst und schon prallt Dein Smartphone auf den Boden – mit der Display-Seite nach unten. Kratzer und Risse im Screen können die Folge sein. Bei der Suche nach Tipps bist Du bestimmt auch über das Hausrezept gestolpert, dass ein bisschen Zahnpasta und polieren gegen Kratzer auf Deinem Display helfen sollen. Aber stimmt das?

Antwort: Nein, das stimmt nicht! Von diesem Hausrezept solltest Du die Finger lassen, denn die Zahnpasta-Behandlung verschlimmert die Risse und Kratzer auf Deinem Smartphone-Display sogar. Zahnpasta enthält Schleifpartikel, die die Kratzer noch weiter ausbreiten. Vereinbare stattdessen einfach einen Reparaturtermin für Dein Smartphone bei uns: Hilfe | Reparatur und Austausch (vodafone.de)

7) Induktives Laden schädigt Dein Smartphone

Viele Smartphone-Modelle unterstützen inzwischen induktives Laden, zum Beispiel auch per Powerbank. Der Vorteil beim sogenannten Wireless Charging ist, dass Du kein nerviges Kabel mehr benötigst, um Dein Smartphone aufzuladen. Du legst es entweder auf eine kabelgebundene Basis oder auf eine kabellose Ladestation wie eine Powerbank mit Qi-Technologie. Qi (ausgesprochen „tschi“) steht in der chinesischen Sprache für Lebensenergie oder Lebenskraft. Klingt nach einer praktischen Lösung, aber im Internet wird vor schädlicher Überhitzung gewarnt. Doch stimmt das?

Antwort: Nein, das ist unwahr! Mittlerweile schützt ein Überhitzungsschutz Deines Akkus Dein Smartphone vor Schäden. So funktioniert die Technologie: Heizen sich die zwei Spulen (Handy und Ladegerät) zu sehr auf, wird der Ladevorgang gestoppt und neu gestartet. Du hast noch keine Powerbank für induktives Laden und willst das ändern? Dann schau mal hier, wo in Deiner Nähe ein Vodafone-Shop ist.

Du findest Smartphone-Wahrheiten und -Unwahrheiten interessant und willst mehr davon? Dann verfolge unsere Reihe dazu auf Facebook und Twitter.

Hast Du schon mal einen der Tipps ausprobiert? Oder fällt Dir ein weiteres Hausrezept oder Gerücht rund ums Smartphone ein? Dann teil Deine Erfahrung und Dein Wissen in den Kommentaren.

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