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Winterwetter sorgt für Unfälle und Verkehrseinschränkungen

Weggerutschte Autos, dichte Straßen und ausgefallener Busverkehr: Zu Beginn der neuen Woche hat das Winterwetter erneut für Verkehrsprobleme gesorgt. Vorsicht bleibt geboten.
Schneefall in Rheinland-Pfalz
Ein Einsatzfahrzeug des Winterdienstes räumt Schnee von der L2 und streut Salz. © Harald Tittel/dpa

Das Winterwetter mit Schnee und Glätte hat zum Start in die neue Woche in Rheinland-Pfalz und im Saarland für Verkehrseinschränkungen gesorgt. Die Polizeipräsidien verzeichneten diverse Unfälle, in den meisten Fällen blieb es allerdings bei Blechschäden.

Die Situation auf den Straßen

Besonders häuften sich die Unfälle im Bereich des Mainzer Polizeipräsidiums: Zwischen Montagmittag und Montagnachmittag seien über 50 Verkehrsunfälle verzeichnet worden, teilte die Polizei mit. Zwei Menschen verletzten sich den Angaben zufolge leicht. «Das Stadtgebiet Mainz ist ebenso betroffen wie Autobahnen, Landstraßen und ländliche Gebiete in Rheinhessen, Hunsrück und Donnersbergkreis», hieß es weiter. Durch Unfälle sei es zu Sperrungen gekommen. Die Abschleppdienste seien so sehr ausgelastet, dass einige Unfallstellen nicht geräumt werden konnten.

Zum Abend hin warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glatteisgefahr durch Regen. Vor allem im Süden könne es gefrierenden Regen geben, hieß es. Die Mainzer Polizei empfahl daher, auf unnötige Fahrten zu verzichten.

In der Westpfalz gab es bis zum frühen Nachmittag ungefähr 25 Unfälle. Meistens sei es bei Blechschäden geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Im Bereich des Trierer Polizeipräsidiums gab es eine witterungsbedingte Straßensperrung im Bereich Hermeskeil im Hochwald, ansonsten habe es vereinzelte Unfälle gegeben. Ein 24-Jähriger geriet in Idar-Oberstein am Mittwoch mit seinem Auto bei schneebedeckter Straße auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Wagen eines 81-Jährigen frontal. Beide verletzten sich leicht.

Im Westerwaldkreis fuhr ein Autofahrer auf einer winterglatten Kreisstraße zwischen Heiligenroth und Ruppach-Goldhausen einem vor ihm fahrenden Wagen auf, als dieser abbremste. Durch die Wucht des Aufpralls verlor der Fahrer des vorderen Autos die Kontrolle über seinen Wagen und wurde in den Gegenverkehr geschleudert, wo er mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß. Drei beteiligte Personen wurden leicht verletzt.

Laut Polizei Bingen prallten auch bei Wolfsheim zwei Autos zusammen, nachdem eine Fahrerin wegen der Glätte und zu hoher Geschwindigkeit in den Gegenverkehr geraten war. Die Frau und ein einjähriges Kind wurden bei dem Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto leicht verletzt, genau wie die Fahrerin des anderen Autos, wie es hieß.

Die Polizei in Worms berichtete von 18 Unfällen wegen Schneefalls und Glätte am Nachmittag. Verletzt wurde demnach niemand, es seien lediglich Sachschäden entstanden. Auch die Polizei in Bad Kreuznach und in Kirn vermeldete zahlreiche Unfälle - zum Glück ebenfalls ohne Verletzte. Mehrere Autos seien dabei mit Sommerreifen unterwegs gewesen, hieß es.

Im Saarland verzeichnete die Polizei bis zum Nachmittag 25 schneebedingte Einsätze: Dazu zählten festgefahrene Fahrzeuge und leichtere Unfälle, wie ein Sprecher sagte.

ÖPNV und Streik beim Straßen- und Verkehrsdienst

Das Winterwetter sorgte vielerorts für Ausfälle und Beeinträchtigungen im Busverkehr, so etwa im Rhein-Lahn-Kreis, im Westerwaldkreis und in Neuwied. Die Busse der Saarbahn konnten eine Reihe von Höhenlagen zwischenzeitlich nicht mehr anfahren, wie das Unternehmen mitteilte. In den Landkreisen Mainz-Bingen sowie in Stadt und Landkreis Bad Kreuznach wurde der Busverkehr der KRN am Montag gänzlich eingestellt, wie die Kreisverwaltung Mainz-Bingen mitteilte. Auch der Schülerverkehr fiel am Nachmittag ganz aus - einige Busse seien bereits mit Kindern unterwegs gewesen, ehe die KRN sie aus Sicherheitsgründen zum Stehenbleiben aufforderte. «Die Kinder verbleiben dort in den Bussen, bis sie von ihren Eltern abgeholt werden», hieß es.

Beim Winterdienst des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) war am Montag aufgrund eines Warnstreiks ein Notdienst im Einsatz. Es seien je Straßenmeisterei durchgehend sechs Fahrzeuge im Einsatz gewesen, normalerweise seien es acht, sagte eine Sprecherin. Auch im Saarland war auf den Bundes- und Landesstraßen ein Notdienst des Winterdienstes im Einsatz.

© dpa
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