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Fast 2500 Verkehrstote innerhalb von 20 Jahren

Die Zahlen der Verletzten und Toten im Straßenverkehr in Schleswig-Holstein sinken immer weiter. Vor allem Autofahrer sind unter den Verunglückten.
Unfälle in Schleswig-Holstein
Beschädigte Fahrzeuge stehen nach einem Hagelschauer auf der Autobahn A23 nahe der Anschlussstelle Elmshorn. © dpa/Archivbild

Auf den Straßen Schleswig-Holsteins haben in den vergangenen 20 Jahren fast 2500 Menschen durch Unfälle ihr Leben verloren. Die meisten von ihnen (52,7 Prozent) waren dabei als Autofahrer unterwegs, wie das Statistikamt Nord am Montag in Hamburg mitteilte. 18,7 Prozent fuhren mit einem Motorrad oder Moped und 12,7 Prozent waren zu Fuß unterwegs. Die wenigsten Verkehrstoten gab es unter den Radfahrenden: Ihr Anteil an den Verkehrstoten in Schleswig-Holstein lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten bei 10,7 Prozent.

In allen Kategorien sind diese Zahlen im Laufe der Jahre gesunken. «Ließen in den Jahren 2004 bis 2013 im Jahresdurchschnitt noch 142 Personen ihr Leben auf den Straßen Schleswig-Holsteins ging dieser Wert im zweiten Jahrzehnt des Betrachtungszeitraums deutlich auf 104 tödlich verunglückte Personen zurück», hieß es dazu. Den ersten Verkehrstoten auf einem E-Scooter gab es bereits im Jahr der Einführung dieser Kategorie in die Statistik, sie wurde 2021 in den Katalog aufgenommen. 2023 gab es einen zweiten.

In den Hochphasen der Corona-Pandemie habe es aufgrund des geringeren Verkehrs auch weniger Unfälle mit Verletzten und demzufolge auch Toten gegeben als in den Jahren vor oder nach der Pandemie. So starben beispielsweise 2021 77 Menschen. Ohne die Pandemiejahre 2020 und 2021 kamen zwischen 2014 und 2023 durchschnittlich 107 Menschen pro Jahr infolge eines Verkehrsunfalls ums Leben. In den vergangenen zehn Jahren sind den Angaben zufolge rund ein Viertel weniger Menschen wegen eines Unfalls gestorben als im Jahrzehnt davor.

Das gelte für fast alle Kategorien für Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Nur bei den Radfahrenden gingen die Zahlen lediglich um 12,8 Prozent zurück. «Ein Grund hierfür könnte die steigende Zahl von E-Bikes sein, deren Nutzung im vergangenen Jahr erstmals zu mehr tödlichen Unfällen führte als das Fahren von herkömmlichen Fahrrädern - zehn im Vergleich zu vier tödlich verunglückten Rad­fahrerinnen und Radfahrern», hieß es.

Die Zahl der Verletzten ist dagegen deutlich höher. So wurden seit 2004 mehr als 312.000 Menschen auf den Straßen Schleswig-Holsteins ver­letzt. Gerechnet auf die Anzahl der Verunglückten auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner kommt das Bundesland im Norden auf eine Verunglückten-Quote von 518,8. Das ist - ohne die Corona-Jahre - ein neuer Tiefststand. Vor Corona lag die Zahl bei 549,1. Auch hier sind die Zahlen in fast allen Kategorien außer den Radfahrern gesunken. Hier nahm die durchschnittliche Verunglückten-Quote zu und lag zwischen 2014 und 2023 fast 17 Prozent über den Zahlen der Vordekade. «Neben der steigenden Nutzung von E-Bikes könnte auch der generell zunehmende Radverkehr eine Ursache hierfür sein», hieß es.

© dpa
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