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Wasser der Elbe in der Prignitz steigt - Zweite Alarmstufe

Die Hochwasserlage in Brandenburg hat sich weitgehend entspannt. In der Prignitz jedoch steigt das Wasser der Elbe weiter. Die Alarmstufe wird laut Prognose für Wittenberge am Wochenende angehoben.
Hochwasser
Ein Hochwasser-Schild steht an einem überfluteten Feld. © Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

Hochwasser-Experten in Brandenburg haben die Entwicklung des Hochwassers in einigen Flüssen auch am Wochenende im Blick. Der Wasserstand der Elbe soll in Wittenberge im Kreis Prignitz weiter steigen. Am Samstag werde daher die Alarmstufe 2 von insgesamt vier Stufen ausgerufen, teilte das Landesamt für Umwelt am Freitag mit. In etlichen Regionen Brandenburgs hat sich die Hochwasserlage aber beruhigt.

Bis zum Neujahrstag ist laut Landesumweltamt nur geringer Niederschlag zu erwarten. An den Lausitzer Flüssen wie Neiße und Schwarze Elster gab es am Freitag Entwarnung, weil sich die Lage entspannt zeigte.

Die Spree bleibe dagegen unter Beobachtung, hieß es. An einzelnen Pegeln könne es zu kurzfristigen, aber unkritischen Überschreitungen der Richtwerte der Alarmstufe 1 kommen. Für die Hochwasserwelle in der Oder sei keine Verschärfung für Ratzdorf und Eisenhüttenstadt zu erwarten.

Die Stadt Wittenberge traf Vorbereitungen für ein Anschwellen des Hochwassers und hält zur Kontrolle am Deich etwa einen Wachdienst bereit. Eine dramatische Entwicklung der Lage erwarteten die Behörden nicht. Das Wasser stand am Pegel Wittenberge am Freitagnachmittag bei 5,20 Meter. Nach der Vorhersage des Landesumweltamtes soll der Wasserstand auch bis Neujahr 6 Meter nicht überschreiten.

Vor allem im Deichvorland waren bisher Flüsse über die Ufer getreten. Landwirte mussten ihre Tiere von den Wiesen nehmen. Der Nedwighafen am Elbufer in Wittenberge, wo sonst auch Wohnwagen stehen, war mit Schlamm und Wasser überflutet. Das Hochwasser an der Elbe beeinträchtigte auch die Bauarbeiten für die neue A14-Brücke zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Wegen Überflutungsgefahr mussten Bauarbeiter einige Bürocontainer in Sicherheit bringen.

Ab der Alarmstufe 2 müssen laut Landkreis Prignitz etwa die Deiche täglich kontrolliert und Vorbereitungen getroffen werden für den weiteren Schutz vor Hochwasser. 2013 hatte Wittenberge ein schweres Hochwasser mit Schäden erlebt. Damals mussten Bewohner evakuiert werden.

Für einige Flussabschnitte im Kreis Ostprignitz-Ruppin wurde am Freitag die erste Hochwasser-Alarmstufe ausgerufen. Das bedeutet, dass Gewässer über die Ufer treten. Die Alarmstufe 1 gilt seit Freitag für Abschnitte des Rhinkanals, der Dosse, der Neuen und Alten Jäglitz, wie der Landkreis mitteilte.

© dpa
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