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Braunschweig: Fast 200.000 Euro Geldstrafe nach Derby

Die Ausschreitungen beim ersten Derby gegen Hannover 96 haben für Eintracht Braunschweig ein teures Nachspiel. Der Club ist zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden und will die Täter ermitteln.
Hannover 96 - Eintracht Braunschweig
Fans von Braunschweig verursachten mit Pyrotechnik Schäden in sechststelliger Höhe: © Axel Heimken/dpa

Wegen der Ausschreitungen beim ersten von zwei Niedersachsen-Derbys in dieser Saison in Hannover ist Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig zu einer Geldstrafe von 197.875 Euro verurteilt worden. Das gaben der Verein und das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag bekannt.

Die Braunschweiger werden nun nach eigenen Angaben versuchen, mehrere Täter zu ermitteln und in Regress zu nehmen. Sollte das gelingen, kann das Strafmaß laut Rechts- und Verfahrensordnung des DFB um die Hälfte reduziert werden.

Beim 0:2 gegen Hannover 96 am 5. November 2023 hatten Braunschweiger Fans im Stadion randaliert, mehrfach Pyrotechnik gezündet und dadurch neben einer Spielunterbrechung einen Sachschaden von rund 122.000 Euro erzeugt. Das DFB-Sportgericht listete in seiner Mitteilung am Freitag detailliert auf: Gezündet wurden im Eintracht-Block mindestens 69 Böller, 42 Bengalische Feuer, 15 Rauchtöpfe, sieben Raketen, fünf Feuerwerksbatterien sowie zwei Leuchtspuren.

«Wir mussten nach den Vorfällen im Hinspiel mit einem entsprechenden Strafantrag rechnen. Die hohe Summe der Geldstrafe trifft uns dennoch sehr hart», sagte der Braunschweiger Geschäftsführer Wolfram Benz. «Eintracht Braunschweig befindet sich unvermindert in einer wirtschaftlich herausfordernden Lage.»

Auch beim Rückspiel zwischen der Eintracht und dem Erzrivalen aus Hannover kam es am vorvergangenen Wochenende zur ständigen Entzündung von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern in beiden Fanblöcken. Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) forderte beide Clubs deshalb in dieser Woche dazu auf, die Derbys in der nächsten Saison jeweils ohne Gästefans auszutragen.

© dpa
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