Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Zahl der Ladepunkte für Elektroautos steigt

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es immer mehr öffentliche Ladepunkte für Elektroautos. Zum Teil sind die Unterschiede zwischen den Regionen aber noch recht groß.
E-Auto
Ein Symbol für E-Autos ist auf einem Parkplatz zu sehen. © Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos finden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen immer leichter eine öffentliche Ladestation. Allerdings ist das Verhältnis der Zahl der Ladepunkte zur Zahl der E-Autos regional sehr unterschiedlich, wie aus Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) weiter hervorgeht. Der VDA mahnt generell mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur an. Um das Ziel von deutschlandweit einer Million Ladepunkten im Jahr 2030 zu erreichen, sei eine Verdreifachung nötig.

In Sachsen ist das Ladenetz nach der VDA-Auswertung in fast allen Regionen im Verhältnis zum E-Auto-Bestand besser ausgebaut als im Bundesschnitt. Am besten steht die Landeshauptstadt Dresden da, wo auf einen Ladepunkt rechnerisch 11,1 E-Autos kommen. Danach folgen der Landkreis Zwickau (12,1) sowie die anderen beiden Großstädte Chemnitz (12,2) und Leipzig (12,6). Von den 13 sächsischen Regionen liegt nur der Landkreis Nordsachsen mit 22,3 E-Autos je Ladepunkt etwas schlechter als der Bundesschnitt von rund 21.

Allerdings sind in Sachsen vergleichsweise wenig E-Autos unterwegs. Das zeigt ein Blick auf das - gemessen an der Einwohnerzahl - ähnlich große Rheinland-Pfalz. Beide Länder haben etwas mehr als 3700 Ladepunkte. Zum 1. Juli waren in Sachsen aber nur rund 52.600 E-Autos registriert, während es in Rheinland-Pfalz mit rund 99.300 fast doppelt so viele waren. In Sachsen-Anhalt gab es rund 25.700 E-Fahrzeuge und in Thüringen knapp 29.300.

In Sachsen-Anhalt hat der Landkreis Stendal mit 8,9 E-Autos je Ladepunkt die Nase vorn, gefolgt vom Salzlandkreis (11,8) und dem Burgenlandkreis (11,9). Die beiden Schlusslichter sind das Jerichower Land und der Landkreis Wittenberg, die mit 27,7 beziehungsweise 29,9 E-Autos je Ladepunkt auch schlechter als der Bundesdurchschnitt dastehen.

Im Freistaat Thüringen führen der Saale-Orla-Kreis (6,3) und Gera (9,3) das Ranking an. Am ungünstigsten ist das Verhältnis im Landkreis Greiz, wo 26,9 E-Autos auf einen öffentlichen Ladepunkt kommen. Der VDA wertet die Verfügbarkeit von Ladepunkten auf Basis von Daten des Kraftfahrt-Bundesamts sowie der Bundesnetzagentur für Bundesländer, Landkreise und Städte aus.

Bundesweit hat sich innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres die Zahl öffentlicher Ladepunkte laut VDA um fast 17.000 auf insgesamt rund 97.500 erhöht. Gleichzeitig waren zum 1. Juli in der Bundesrepublik rund zwei Millionen Elektro-Pkw registriert. Darunter fallen sowohl batterieelektrische Antriebe (BEV) als auch Plug-in-Hybride. Die Zahl der Ladepunkte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stieg um 1255.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Kunstbiennale - Archie Moore
Kultur
Biennale in Venedig ehrt indigene Künstler
Prinz Nikolaos und Prinzessin Tatiana
People news
Griechisches Prinzenpaar lässt sich scheiden
Sophia Thiel und Alexandru Ionel
Tv & kino
«Let's Dance»: Erneut 30 Punkte - zwei Tanzpaare raus
Erotik auf Smartphone
Internet news & surftipps
Verschärfte EU-Auflagen für Online-Sexplattformen
iOS 18: KI-Funktionen und weitere Gerüchte zum Apple-Betriebssystem
Handy ratgeber & tests
iOS 18: KI-Funktionen und weitere Gerüchte zum Apple-Betriebssystem
Bitcoins
Das beste netz deutschlands
Bitcoin-Halving: Wie wirkt sich das Event auf die Kurse aus?
Jan-Lennard Struff
Sport news
Erster Titel winkt: Tennis-Profi Struff im Finale in München
Reserviert-Schild im Restaurant
Job & geld
Trotz Reservierung nicht auftauchen? Das kann teuer werden