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Warten auf neue Züge im Nordwesten geht weiter

Schon vor einem Jahr wurde klar, dass der Bahnhersteller Alstom seine 34 Doppelstock-Züge für den Nordwesten nicht wie geplant bis Ende 2024 liefern kann. Jetzt räumt Alstom ein: Es wird noch später.
Alstom
Das Firmenlogo ist am Haupteingang eines Gebäudes des Schienenfahrzeug-Hersteller Alstom zu sehen. © Soeren Stache/dpa

Der Ausbau des Bahnverkehrs in Bremen und in Teilen Niedersachsens stockt weiter. Wie das Bahntechnik-Unternehmen Alstom am Montag mitteilte, können 34 neue Züge für das sogenannte Expresskreuz Bremen-Niedersachsen statt Ende 2024 erst im Jahr 2025 geliefert werden. Als Gründe wurden die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg genannt, die zu längerfristigen Personalausfällen und Materialengpässen geführt hätten.

Das Expresskreuz soll die Städte Bremen, Bremerhaven, Oldenburg, Osnabrück, Norddeich, Hannover und Wilhelmshaven verbinden. Alstom hatte dafür 2021 von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) den Zuschlag für die Lieferung von 34 Doppelstock-Zügen erhalten. Außerdem wurde Alstom für 30 Jahre mit der Instandhaltung der Züge beauftragt. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 760 Millionen Euro.

Bereits vor einem Jahr war jedoch bekanntgeworden, dass Alstom bis Dezember 2024 nur 10 der 34 Züge werde liefern können. Auch dieses Datum wird der Hersteller nun nicht halten. Man bedauere den verschobenen Lieferstart, erklärte das Unternehmen. Erst bis Ende 2025 werde die komplette Flotte zur Verfügung stehen. Damit das gelingt, sei ein einstelliger Millionenbetrag in die Erweiterung des Produktionsstandorts Salzgitter investiert worden.

Um die Zeit bis zur Lieferung der neuen Züge zu überbrücken, werde das Unternehmen zudem moderne Elektro-Züge als Ersatz organisieren, hieß es. Der geplante Bahnverkehr werde damit sichergestellt.

«Es ist ausgesprochen ärgerlich, dass es diese erneute Verzögerung gibt», sagte der Sprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft, Dirk Altwig. Er betonte: «Alstom ist vertraglich verpflichtet, für Ersatz zu sorgen.» Das gelte für die Züge, aber auch für deren Wartung und die Schulung des Personals.

«Wir werden natürlich jetzt nochmal prüfen, welche Ansprüche sich für uns aus dieser erneuten Verschiebung ergeben könnten», sagte der LNVG-Sprecher. Für die Passagiere sollen sich die Folgen aber im Rahmen halten. «Wir sind zuversichtlich, dass Alstom alles tun wird, um die Auswirkungen für die Bahnreisenden abzufedern», sagte Altwig.

© dpa
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