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Sportdirektor Kessel: «Mannschaft ist in der Pflicht»

Eintracht Braunschweigs neuer starker Mann im sportlichen Bereich nimmt die Spieler in der Verantwortung. Benjamin Kessel fordert die Spieler auf, unter dem neuen Trainer Daniel Scherning zu liefern.
Eintracht Braunschweig
Domi Kumbela (3.v.l) bejubelt einen Treffer mit Marc Pfitzner (l) Dennis Kruppke und Benjamin Kessel (r). © Peter Steffen/dpa

Nach dem Trainerwechsel sieht Eintracht Braunschweigs Sportdirektor Benjamin Kessel vor allem die Spieler im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gefordert. «Ich sehe die Mannschaft jetzt auch ein Stück weit in der Pflicht zu liefern», sagte er am Donnerstag bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Kellerduell am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den VfL Osnabrück.

Am Dienstag hatte der Verein aus Niedersachsen Daniel Scherning als Nachfolger des am 22. Oktober freigestellten Jens Härtel verpflichtet. In den beiden Spielen nach der Trennung von Härtel hatte Ex-Spieler Marc Pfitzner das Team gegen Fortuna Düsseldorf (1:4) und im Niedersachsen-Derby bei Hannover 96 (0:2) betreut.

Ebenfalls am Dienstag hatte sich der Verein von Sportgeschäftsführer Peter Vollmann getrennt. Dessen Aufgaben übernimmt nun vorzeitig Kessel. Er ist damit der neue starke Mann im Sportbereich der Braunschweiger.

Von der Verpflichtung Schernings ist der 36-Jährige überzeugt. «Er hat diese Emotionalität. Er kann eine Mannschaft anzünden. Er ist positiv pushend», sagte Kessel. Scherning habe die Überzeugung ausgestrahlt, die Aufgabe anzugehen.

Vor dem 13. Spieltag hat die Eintracht als Tabellenletzter gerade einmal fünf Punkte gesammelt und nur sieben Tore erzielt. Sieben Zähler beträgt der Abstand auf den Karlsruher SC auf dem Relegationsrang, acht Punkte auf den 15. Platz. «Du musst die Überzeugung haben, dass du die schwierige Aufgabe, die vor uns liegt, bewältigst», sagte Scherning. «Die habe ich, auch wenn die Situation keine einfache ist und herausfordernd sein wird.»

Kessel kündigte an, dass mit dem neuen Trainer Ende November, Anfang Dezember eine Kaderanalyse erfolgt. «Dann werden wir genau hinschauen, wer bereit ist, diesen gemeinsamen Weg mitzugehen», sagte er. Der Kader werde im Winter ein Stück weit optimiert.

Bei seinem Eintracht-Einstand begegnet der 40-jährige Scherning gleich seiner Vergangenheit. Vom 1. Juli 2021 bis zum August 2022 hatte er Gegner VfL Osnabrück in der 3. Liga trainiert, ehe er zum damaligen Zweitligisten Arminia Bielefeld wechselte. Bei den Ostwestfalen stand er nur 20 Spiele an der Seitenlinie, ehe sie sich von ihm trennten.

© dpa
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