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Bisher nur wenige größere Public Viewings geplant

Keines der Stadien für die Europameisterschaft liegt in Niedersachsen oder Bremen. Und nach derzeitigem Stand sind große Public Viewing ebenfalls rar gesät. Eine Übersicht.
Public Viewing
Mit riesiger Freude schwenken Deutschland-Fans beim Public Viewing in Dresden ihre Fahnen. © Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Die Fußball-Europameisterschaft dürfte in Niedersachsen und Bremen eher in kleinem Kreis geschaut werden. Keines der EM-Stadien liegt in den beiden Bundesländern und größere Public Viewings sind in den meisten Städten bisher auch nicht geplant, wie aus einer stichprobenartigen Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Es gibt allerdings kleinere Angebote.

Hannover

Die niedersächsische Landeshauptstadt wird die Fußball-EM unter freiem Himmel unter anderem beim Künstlerhaus übertragen. Im Hof des Veranstaltungshauses sollen die Spiele kostenlos übertragen werden, beginnend mit dem Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland. Dazu soll es ein Rahmenprogramm mit Fußball-bezogenen Kinovorführungen, Partys und Lesungen geben.

Bremen

In der Hansestadt wird das Endspiel auf einer großen Leinwand übertragen. Mit Blick auf den Werfthafen soll an der Seebühne an der Waterfront das Spiel auf drei Bildschirmen gezeigt werden. Für die Seebühne, wo sonst Musiker oder Komödianten auftreten, kostet der Eintritt 10,50 Euro. Darüber hinaus sind nach Angaben des Bremer Wirtschaftsressorts keine öffentlichen Public Viewings geplant. Zwar würde der Senat das grundsätzlich begrüßen, doch die Stadt wolle nicht selbst als Veranstalterin auftreten. Bisher habe es keine Bewerbungen für ein Public Viewing gegeben.

Braunschweig

In der Löwenstadt wird die EM unter anderem im Applaus Garten übertragen. Alle Spiele ab 18.00 Uhr sollen kostenlos übertragen werden. Platz gibt es nach Angaben der Stadt für bis zu 2000 Besucherinnen und Besucher. Zudem würden viele Gartenlokale und Restaurants das Turnier übertragen. Ein Public Viewing auf einer eigens dafür aufgebauten Location, wie es oft in den vergangenen Jahren stattgefunden habe, gebe es dieses Mal nicht.

Oldenburg

Oldenburg plant nach eigenen Angaben kein eigenes Public Viewing. Es gebe aber Gespräche mit einem externen Veranstalter, teilte die Stadt mit. Es sei aber nicht abschließend geklärt, ob Public Viewings tatsächlich stattfinden könnten.

Osnabrück

In der Friedensstadt übertragen neben Restaurants auch Discotheken die Heim-EM, wie die Stadt mitteilte. Ein Public Viewing auf städtischen Flächen sei nicht geplant.

Restaurants

Wie viele Restaurants die EM in den beiden Bundesländern übertragen, ist bisher nicht bekannt, wie die Gaststättenverbände Dehoga Bremen und Niedersachsen mitteilten. Zuletzt habe es ein Seminar zu dem Thema gegeben, an dem das Interesse groß gewesen sei. Unter anderem die Biergärten an der Schlachte am Weserufer in Bremen sind für gewöhnlich für Fußballübertragungen bekannt. Auch in Göttingen, wo keine Public-Viewing-Veranstaltungen geplant seien, seien Übertragungen in Biergärten und Gaststätten seit der WM 2006 sehr beliebt, sagte eine Stadtsprecherin.

Traditionell würden EM-Übertragungen viele Besucher anlocken - mit steigenden Besucherzahlen bei einem erfolgreichen Turnierverlauf für die Nationalmannschaft, sagte die Hauptgeschäftsführerin der Dehoga in Bremen, Nathalie Rübsteck. Zudem werde das Wetter eine Rolle spielen, ergänzte Dehoga-Niedersachsen-Hauptgeschäftsführer Rainer Balke. «Bei schönem Wetter die Spiele in Gemeinschaft im Biergarten genießen zu können, ist natürlich ein anderes Erlebnis als zu Hause allein auf dem Sofa zu sein.» Eine mit dem Sommermärchen 2006 vergleichbare Nachfrage dürfte aber schwierig wieder zu erreichen sein.

Bahnhöfe und Fußgängerzonen

Auf Werbe- und Informationstafeln der Firma Ströer sollen alle Tore der EM nahezu in Echtzeit gezeigt werden, wie der Kooperationspartner Telekom mitteilte. Die Bildschirme finden sich unter anderem in Bahnhöfen und Einkaufsstraßen.

© dpa
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