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Vor Fertigstellung Lärm im Hafen Mukran durch LNG-Terminal

Das LNG-Terminal «Deutsche Ostsee» in Mukran auf Rügen steht nach Angaben der Betreiber kurz vor der Fertigstellung. Die letzten Arbeiten können demnach Krach verursachen.
Energie-Terminal «Deutsche Ostsee» im Hafen Mukran
Der LNG-Tanker «Arctic Lady» liegt mit einer Ladung Flüssigerdgas im Energie-Terminal Mukran. © Stefan Sauer/dpa

Vor der Ende Juni geplanten Fertigstellung des LNG-Terminals «Deutsche Ostsee» im Hafen von Mukran auf Rügen kann es laut dem Betreiber Deutsche Regas wiederholt zu erhöhtem Lärm kommen. Grund sei das Festmachen der beiden Regasifizierungsschiffe Neptune und Energos Power im Industriehafen, erklärte das Unternehmen in einer am Freitag auf seiner Internetseite veröffentlichten Anwohner-Information. Dabei räumte Regas ein, dass es bereits in der Nacht zu Mittwoch zu Lärmbelästigungen gekommen sei.

Diese seien entstanden, als die Energos Power, die für den Probebetrieb im Hafen lag, vom Gasfernleitungsnetz getrennt worden sei. Dazu habe die Gasverbrennungseinheit in Betrieb genommen werden müssen, was kurzzeitig zu erhöhten Schallemissionen geführt habe. Sie seien aber unter den Richtwerten geblieben, betonte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Das Schiff wurde den Angaben zufolge am Mittwoch aus dem Hafen herausgebracht und liegt nun auf Reede vor der Insel. Während der nächsten Woche werde dort auch die Neptune erwartet. «Voraussichtlich Ende nächster Woche werden zunächst die Neptune und kurz darauf die Energos Power im Industriehafen von Mukran festmachen», kündigte die Deutsche Regas an. «Danach kann es über einen Zeitraum von 5 bis 7 Tagen vermehrt zu erhöhten Schallemissionen kommen.» Das Unternehmen arbeite daran, diese möglichst zu verhindern und auf den Tageszeitraum zu begrenzen.

Die Deutsche Regas hatte im März mit dem Probebetrieb des Terminals im Hafen von Mukran mit der Energos Power begonnen. Die künftig zwei Spezialschiffe nehmen das verflüssigte Erdgas auf und wandeln es wieder in Gas um. Durch eine etwa 50 Kilometer lange Pipeline durch die Ostsee wird es zum Leitungsknotenpunkt in Lubmin bei Greifswald geleitet. Dort beginnen Landleitungen. Die angestrebte Gesamtkapazität bezifferte Regas mit 13,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr, was in etwa 15 Prozent des aktuellen deutschen Jahresverbrauchs entspreche.

© dpa
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