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Studie: Rentner in Werra-Meißner haben mehr von ihrer Rente

Wer wie viel von seiner Rente hat, hängt von Einkommen und Lebenshaltungskosten ab. Was die Rentenkaufkraft betrifft, so steht nach einer neuen Studie die ältere Generation in ländlichen Gebieten Hessens besser da als in den Städten.
Rente
Eine ältere Frau zählt Geld. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Rentnerinnen und Rentner im Werra-Meißner-Kreis haben einer Studie zufolge in Hessen die höchste Kaufkraft mit ihrer Rente. Sie kommen demnach auf einen Wert von monatlich 1075 Euro, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Auswertung des Prognos-Instituts hervorgeht. Dabei spielt nicht nur die absolute Höhe der Rente eine Rolle, sondern auch das Preisniveau am Wohnort, das unter anderem die Mietkosten berücksichtigt. Auftraggeber war der Gesamtverband der deutsche Versicherungswirtschaft in Berlin.

In Hessen folgen auf den Werra-Meißner-Kreis der Main-Taunus-Kreis (1051 Euro) sowie der Landkreis Kassel (1044 Euro). Bundesweit lag die durchschnittliche Rentenkaufkraft bei 1036 Euro. Nur in 9 von 26 Landkreisen und kreisfreien Städten in Hessen kamen die Rentnerinnen und Rentner der Auswertung zufolge auf eine gleiche oder höhere Summe.

In den Großstädten Frankfurt, Darmstadt oder Offenbach treffen hohe Lebenshaltungskosten auf im Bundesvergleich leicht unterdurchschnittliche Altersbezüge. Ältere Menschen kommen daher in Frankfurt mit ihrer Rente nur auf 912 Euro Kaufkraft, der landesweit niedrigste Wert. In Darmstadt sind es 926 Euro, in Offenbach 944 Euro. In Kassel (950 Euro) und Fulda (957 Euro) folgen zwei weitere Städte auf den hinteren Plätzen.

Bundesweit betrachtet ist das Verhältnis von Wohnkosten und Renteneinkommen in Gera besonders günstig (1437 Euro), Schlusslicht ist der Eifel-Kreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz mit 856 Euro.

Die Ökonomen setzten für die 400 Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands - jeweils geschätzt - regionale Wohnkosten und die Durchschnittshöhe der Renten in Bezug und errechneten daraus die örtliche Kaufkraft. Die zugrundegelegten Daten beziehen sich auf das Jahr 2021.

«Das Ergebnis ist eindeutig. Rentenbeziehende leben in Ostdeutschland besonders günstig», schreiben die Autoren. «Denn relativ hohe Renten treffen auf niedrige Lebenshaltungskosten.» Unter den ersten fünf folgen nach Gera vier weitere ostdeutsche Kommunen: Chemnitz, Cottbus, Görlitz und der Kreis Spree-Neiße.

© dpa
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