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Studie: Rentenkaufkraft in MV an Seenplatte am höchsten

Wie gut Menschen von ihren Einkünften leben können, hängt von der Einkommenshöhe, aber auch von den Lebenshaltungskosten ab. Für Rentner ist diese Kombination laut einer Studie in MV überdurchschnittlich gut.
Rente
Eine ältere Frau hält verschiedene Euronoten in der Hand. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Rein rechnerisch können sich Rentner und Rentnerinnen in Mecklenburg-Vorpommern laut einer neuen Studie im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am meisten leisten. Die durchschnittliche monatliche Rentenkaufkraft liegt dort bei 1291 Euro. Das ist laut einer am Donnerstag veröffentlichten Auswertung des Prognos-Instituts fast ein Viertel mehr als im Bundesdurchschnitt.

Die Ökonomen setzten im Auftrag des Gesamtverbandes der deutsche Versicherungswirtschaft für die 400 Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands - jeweils geschätzt - regionale Wohnkosten und die Durchschnittshöhe der Renten in Bezug und errechneten daraus die örtliche Kaufkraft.

Nach Aussage des Studienleiters Oliver Ehrentraut sorgten vor allem die unterschiedlichen Mietpreise dafür, dass die Lebenshaltungskosten regional auseinanderklaffen und damit der Wert der Rente.

Das zeigt sich laut Prognos auch in Mecklenburg-Vorpommern. So seien die Durchschnittsrenten in Rostock und Schwerin zwar höher als im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Allerdings tilgten die höheren Lebenshaltungskosten den Vorteil. Die beiden kreisfreien Städte kommen laut Studie im Land auf die Plätze drei und vier noch hinter Ludwigslust-Parchim. Schlusslicht bei der Rentenkaufkraft ist in MV demnach Vorpommern-Greifswald mit einem Wert von 1204 Euro. MV landet laut Prognos durchweg oberhalb des Bundesdurchschnitts von 1036 Euro.

Insgesamt seien Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland finanziell komfortabler gestellt als im Westen. Besonders günstig ist das Verhältnis von Wohnkosten und Renteneinkommen demnach im thüringischen Gera mit einer durchschnittlichen monatlichen Rentenkaufkraft von 1437 Euro. Am niedrigsten ist die regionale Rentenkaufkraft dagegen im Westen Deutschlands und im Süden, insbesondere in Bayern. Denn den Autoren zufolge werden die meist überdurchschnittlich hohen Lebenshaltungskosten in Bayern nicht durch überdurchschnittlich hohe Renteneinkünfte kompensiert.

© dpa
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