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Weniger Personal beim Hamburger Winterdienst: Kritik von CDU

Mehr Straßen und Radwege, aber weniger Mitarbeiter im Winterdienst. Bleibt Hamburg bei Schnee und Glätte mobil? Die CDU-Opposition wirft Verkehrssenator Tjarks vor, er gefährde mit Einsparungen die Sicherheit der Hamburger.
Winterdienst in Hamburg
Ein Radfahrer fährt hinter einer Kehrmaschiene der Stadtreinigung Hamburg. © Christian Charisius/dpa

Der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg hat in diesem Jahr deutlich weniger Einsatzkräfte zur Verfügung als im Vorjahr. 725 Mitarbeiter und Beschäftigte bei Fremdfirmen stehen nach Angaben des Senats bereit, um Schnee und Glätte auf Straßen und Radwegen zu beseitigen. Im Vorjahr waren es noch 850, im Winter 2018/19 sogar 900, wie der Senat auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion mitteilte.

Der verkehrspolitische Sprecher der Oppositionsfraktion, Richard Seelmaecker, kritisierte den Personalrückgang um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: «Erst in der vorletzten Woche hatten wir in Hamburg einen starken Wintereinbruch. Nun zeigt sich: Der grüne Verkehrssenator (Anjes Tjarks) spart beim Personal für den Winterdienst massiv ein und gefährdet so die Sicherheit der Hamburger.»

Im vergangenen Winter habe es in Hamburg Hunderte Glätteunfälle gegeben, bei denen mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt worden seien. «Wir müssen das Personal wieder aufstocken und damit sicherstellen, dass bei Schnee und Eis rechtzeitig geräumt und gestreut wird», forderte Seelmaecker.

Der Winterdienst sorgt dafür, dass vor allem verkehrswichtige Wege und besonders gefährliche Routen passierbar bleiben. Auch Radwege an Hauptstraßen werden von der Stadtreinigung im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit geräumt und gestreut. Wohn- und Nebenstraßen würden grundsätzlich nachrangig ergänzend bearbeitet, erklärte der Senat. Für die Gehwege sind die Anlieger zuständig.

In den vergangenen Jahren wurden in Hamburg mehrere neue Wohnviertel mit Straßen und Radwegen gebaut. Die zu räumenden Verkehrsflächen sind dadurch gewachsen. Allein 2022 seien 317 Kilometer Radwege in den Winterdienst aufgenommen worden, heißt es im jüngsten Klimabericht des Senats.

© dpa
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