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Umweltsenator zu glatten Radwegen: Diskutieren über Lösungen

Auf Hamburgs vereisten Fuß- und Radwegen dürfe kein Salz gestreut werden, um Bäume und Boden zu schützen, erklärt Umweltsenator Kerstan. Seine Behörde diskutiere über eine Lösung des Problems. Eine andere Grünen-Politikerin hofft derweil auf Tauwetter.
Radwege
Schilder zeigen die Richtung von Fahrradwegen an. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Nach zahlreichen Beschwerden über vereiste Rad- und Gehwege hat Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) die Arbeit der Stadtreinigung verteidigt. Diese räume die Wege, für die sie zuständig sei, und mache gute Arbeit, schrieb Kerstan am Donnerstag auf Facebook. Der Grünen-Politiker betonte zugleich: «Wir verwenden aus gewichtigen Umweltgründen kein Streusalz auf Fuß- und Radwegen.» Das Salz schädige Straßenbäume und verkruste den Boden, der dadurch weniger Wasser speichern könne.

Es handele sich um ein Spannungsfeld zwischen Naturschutz und der Verkehrssicherheit bei winterlichen Verhältnissen. «Wir diskutieren derzeit verschiedene Lösungsansätze, um beiden Anliegen gerecht zu werden», erklärte der Senator. Gerade mit Blick auf wichtige Radwege werde dabei auch an alternative Streumittel gedacht. «Ich bin mir sicher, dass wir zukünftig eine der Problematik angemessene Lösung finden», so Kerstan weiter.

Die für die Bezirke zuständige Senatorin Katharina Fegebank (Grüne) hatte am Mittwoch in einem Interview des «Hamburger Abendblatts» mit Blick auf den Winterdienst gesagt: «In der Tat muss da jetzt noch mal ordentlich nachgeräumt und nachgearbeitet werden.» Fegebank sprach von einer «Schlitterpartie» auf den Gehwegen, weil viele Anlieger sie nicht räumten. «Ich kann nur hoffen, dass es jetzt langsam taut», fügte die Senatorin hinzu.

Seit Montagmorgen zählte die Hamburger Feuerwehr rund 130 Rettungseinsätze wegen Stürzen auf Rad- und Gehwegen, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Die Stadtreinigung räumt und streut in Hamburg die Fahrbahnen der größeren Straßen. Wichtige Radwege sollen ebenfalls passierbar gemacht werden. In Wohngebieten vor allem am Stadtrand sind viele Nebenstraßen sehr glatt. Nach knapp einer Woche mit Minustemperaturen bilanzierte Kerstan: «Der Winter hat es in sich und sorgt in Hamburg für glatte Straßen und Wege.»

© dpa
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