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6000 Teilnehmer bei Warnstreik von Erziehern und Lehrkräften

An einem neuerlichen Warnstreik im öffentlichen Dienst Berlins haben sich am Dienstag nach Angaben der Gewerkschaft GEW etwa 6000 Menschen beteiligt. Darunter waren nach Angaben eines Sprechers Erzieher und Lehrkräfte in Schulen, Beschäftigte aus den Kitas und aus Hochschulen ebenso wie Sozialarbeiter in Jugend-, Gesundheits- und Sozialämtern. Viele von ihnen zogen trotz Eis und Schnee in einem Demonstrationszug durch den Stadtteil Mitte, um ihrer Forderung in den laufenden Tarifverhandlungen nach mehr Geld und besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen.
GEW-Bildungsstreik - Berlin
Ein Demonstrant steht mit einer Trillerpfeife im Mund auf dem Schlossplatz. © Hannes P. Albert/dpa

Wegen des Streiktags, zu dem auch die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte und der bundesweit stattfand, mussten sich etliche Berliner Eltern für ihre Kita-Kinder alternative Betreuungsmöglichkeiten suchen. Rund jedes fünfte Berliner Kita-Kind besucht eine kommunale Einrichtung. Wie schon bei ähnlichen Arbeitsniederlegungen in den vergangenen Wochen kam es auch an manchen Schulen, Hochschulen und Ämtern zu Einschränkungen.

Hintergrund ist der aktuelle Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder. In bisher zwei Verhandlungsrunden gab es keine Einigung. Verhandelt wird bundesweit, die nächste Verhandlungsrunde ist für den 7. und 8. Dezember in Potsdam geplant. GEW, Verdi und andere Gewerkschaften fordern unter anderem 10,5 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 500 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für Auszubildende soll die Erhöhung 200 Euro betragen. Für Berlin, Hamburg und Bremen verlangen die Gewerkschaften zudem eine Stadtstaatenzulage von 300 Euro. Ein Angebot der Arbeitgeber gibt es bislang nicht.

Die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, forderte auf einer Kundgebung am Brandenburger Tor, dass die Gehälter jetzt spürbar steigen müssten. «In unseren Kitas, Schulen und Hochschulen arbeiten die Kolleginnen und Kollegen am Limit», sagte sie laut GEW. «Sie stehen für die Zukunft unseres Landes. Sie bilden und erziehen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Arbeit ist unverzichtbar.»

© dpa
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