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Weltkriegsbombe in Stuttgart entschärft

Im Stuttgarter Nordosten wird auf Feldern ein Blindgänger gefunden. Er verbleibt einige Tage in der Erde, ehe sich Spezialisten am Sonntag an die Entschärfung machen. Hunderte Menschen müssen aus ihren Wohnungen.
Blaulicht
Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. © Jens Büttner/dpa/Symbolbild

Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Stuttgart entschärft worden. Alle Sperrungen im Stadtteil Steinhaldenfeld wurden am Sonntagmittag aufgehoben, Menschen durften wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser, wie die Polizei mitteilte.

Für rund 1900 Bewohnerinnen und Bewohner hatte der Sonntagmorgen mit einer Evakuierungsaktion begonnen, die sich bis zum Mittag hinzog. Wer nicht anderweitig unterkam, konnte die Zeit in einer Sporthalle verbringen. Der öffentliche Nahverkehr wurde in dem Bereich des Stadtteils Steinhaldenfeld eingestellt.

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Sondierungsarbeiten auf Feldern zwischen dem Stuttgarter Stadtteil Steinhaldenfeld und Fellbach-Schmiden in etwa drei Metern Tiefe entdeckt worden. Der Sprengkörper war nach Angaben der Polizei in mehrere Teile zerbrochen. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten die Aufgabe, den Zünder zu entschärfen.

Rund 200 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz - vor allem, um die Evakuierung der Bewohner sicherzustellen. Diese lief reibungslos, wie ein Polizeisprecher sagte. Viele Anwohner waren gar nicht mehr zu Hause, als die Helfer sicherheitshalber klingelten. Die Stadt hatte schon vor einigen Tagen die Bewohner über die Evakuierung informiert.

© dpa
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