5 prunkvolle Fakten zu Bridgerton

5 prunkvolle Fakten zu Bridgerton © Liam Daniel/ Netflix

Die Netflix-Serie rund um die englische Adelswelt der Regency-Ära geht in die zweite Staffel. Hier sind fünf blaublütige, spoilerfreie Fakten zu „Bridgerton“, die das Bingen des Liebesdramas noch attraktiver macht.

Die Serie Bridgerton besticht mit fesselnden Herzensdramen, bezaubernden Kostümen, Popsongs im Klassik-Gewand und atemberaubenden Settings. Auch wenn Du nicht unbedingt auf Historiendramen stehst, solltest Du Dieser Serie eine Chance geben, denn sie ist bunt, sexy und interpretiert die Geschichte des 19. Jahrhunderts mit ihren verstockten Moralvorstellungen ganz neu. Hier sind einige der interessantesten Fakten zu Bridgerton.

#1 Riesiger Kostümaufwand in Bridgerton: Mehr Arbeit als Du denkst

Kleider aus fließender Seide, Tüll bis zum Gehtnichtmehr, Puffärmel zum Abheben und diamantbesetzte Accessoires en masse: Bridgerton ist nicht nur ein Liebesdrama, sondern auch ein Kostümspektakel der höchsten Klasse. Ein Team aus 238 Kostümdesigner:innen kam über fünf Monate zusammen - allein für die erste Staffel fertigte es schätzungsweise 5.000 Kostüme, verriet die Chefdesignerin Ellen Mirojnick der Vogue.

Beim Stil haben die Designer:innen auf historische Korrektheit geachtet, sich aber auch viele kreative Freiheiten genommen. Besonders was das Ausmaß an Dekolletees und nackter Haut angeht, dürfte der echten Regency-Zeit wohl selbst in den freizügigeren Kreisen für Skandale gesorgt haben.

Die Farbpaletten explodieren förmlich in der Serie. Dabei hat jede Figur ihre eigenen Töne und auch die Dramaturgie spielt in die Farbwahl mit ein. So kleidet sich die Familie Bridgerton, die anfangs als ein hoch angesehenes vielversprechendes Haus gilt, in adlig blassen Pastelltönen. Die Featheringtons sind neureich und weniger traditionell. Da sie um Akzeptanz buhlen und die Mädchen dringend standesgemäße Verehrer wollen, kleiden sie sich in schrillen Farben und auffälligen Blumenmustern.

#2 Popsongs werden zu klassischer Musik: In Bridgerton Staffel 2 gibt es noch mehr Covers

In der Welt von Bridgerton stehen glamouröse Prunkbälle mit streng geregelten Paartänzen im Mittelpunkt. Die Stücke, die die Streichorchester spielen, sind dabei oft geschickt arrangierte Cover von bekannten Popsongs.

In der ersten Bridgerton-Staffel, die 1813 spielt, kannst Du klassische Interpretationen von sechs Hits aus dem 21. Jahrhundert hören:

• Ariana Grande’s “thank u, next”

• Maroon 5’s “Girls Like You”

• Shawn Mendes’ “In My Blood”

• Billie Eilish’s “bad guy”

• Celeste’s “Strange (feat. Hillary Smith)”

• Taylor Swift’s “Wildest Dreams”

In Bridgerton Staffel 2 kannst Du Dich auf noch mehr umgestylte Songs freuen. Zehn Hits kannst Du hier auf den Partys hören, darunter von Nirvana, Madonna und Rihanna.

Du brauchst mehr Fakten zu Bridgerton? So kann es in der Staffel 3 in der Bridgerton-Serie weitergehen.

#3 Die Locations sind vom Allerfeinsten – und wurden teilweise mit der echten Queen geteilt

Neben wunderschönen intelligenten Charakteren, prachtvollen Kostümen und neu-interpretierter Musik kannst Du Dich in Bridgerton auch an der Architektur der georgianischen Ära erfreuen. Die Locations sind dabei stark an echte historische Orte angelehnt. So ist das Interieur des Bridgerton Anwesens etwa von Althorp inspiriert, dem Elternhaus von Prinzessin Diana, wie es Executive Producer Chris Van Dusen in einem Tweet zugab:

Als Fan von anderen Netflix-Serien die im historischen England spielen, kommt Dir vielleicht der ein oder andere Schauplatz bekannt vor: So ist der Drehort der Hastings-Residenz auch schon in “The Crown” verwendet worden.

Einer der lustigsten Fakten zu Bridgerton ist sicherlich, dass Königin Elizabeth II sogar den Dreh beeinflusst hat: Als die Crew im Lancaster-Haus eine Szene drehen wollte, mussten sie sich sputen, da die Queen kurz darauf einen Termin dort wahrnehmen musste.

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#4 Bridgerton spielt in einer alternativen Vergangenheit

Bridgerton spielt in der elitären Adelsgesellschaft in der georgischen Ära Englands, die als “haut ton” oder einfach “ton” bezeichnet wird.

Allerdings betonen die Macher:innen, dass sie keine historisch korrekte Darstellung verfolgen. Vielmehr zeigt die Serie eine alternative Realität. Dies äußert sich besonders darin, dass auch dunkelhäutige Charaktere in den hohen gesellschaftlichen Kreisen verkehren, was im England des Jahres 1813 eher unwahrscheinlich gewesen wäre.

Der Showrunner Chris Van Dusen sagte dazu in einem Interview mit Town & Country: “Wir wollten, dass die Serie die heutige Welt reflektiert. Obwohl sie im 19. Jahrhundert spielt, wollten wir, dass moderne Zuschauer:innen sich damit identifizieren.”

Chris von Dusen und Phoebe Dyenvor

Phoebe Dynevor (spielt Daphne) und Excecutive Producer Chris von Dusen in der ersten Staffel. — Bild: Liam Daniel/ Netflix

In der Serie stehen mächtige Frauen zudem sehr viel stärker im Fokus als männliche Herrscher. Besonders sticht Queen Charlotte heraus, die eindrucksvoll von Golda Rosheuvel dargestellt wird. Auch wenn sie in der Romanvorlage nicht vorkommt, basiert auf der echten Königin Sophie Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz, die mit Georg III vermählt war. Vieles weist darauf hin, dass sie tatsächlich teilweise afrikanischer Abstammung gewesen sein könnte. Die Serie zeichnet eine historische Variante, in der offen mit der Herkunft von Charlotte umgegangen wird.

Queen Charlotte sitzt im Hofgarten

Queen Charlotte (gespielt von Golda Rosheuve) war in Wirklichkeit eine mecklenburgische Prinzessin. — Bild: Liam Daniel/ Netflix

#5 Die Romanautorin konnte kaum fassen, dass es eine Serienadaption gibt

Leidenschaftlicher Herzschmerz, archaische soziale Verpflichtungen, hässliche Intrigen: Bei all den Fakten zu Bridgerton steht fest, dass die Buchreihe eine echte Perle ist. Sie stammt von der amerikanischen Autorin Julie Quinn und umfasst acht Bände, die zwischen 2000 und 2006 erschienen sind. Entdeckt für eine Adaption wurden sie von niemand geringerer als Shonda Rhimes, die unter anderem für “Grey’s Anatomy” und “Scandal” verantwortlich ist.

Produzentin und Drehbuchautorin Shonda Rhimes

Shonda Rhimes produzierte auch kürzlich die Netflix-Serie „Inventing Anna”. — Bild: Liam Daniel/ Netflix

Dass gerade ihre historischen Liebesdramen aus der englischen Regency-Zeit solch einen Durchbruch erleben, hat Julie Quinn selber am meisten überrascht. In einen Interview mit Entertainment Weekly sagte sie:

“Ich habe nie geglaubt, dass mir dies jemals passieren würde. Niemand sonst adaptiert eigentlich Liebesromane - historisch oder zeitgemäß - außer Hallmark-Filme. Wenn jemand ein historisches Drama machen wollte, machten sie immer eine neue Adaption von Jane Austen oder den Brontë-Schwestern. Aber die historischen Liebesromane, die heute geschrieben werden, sind ein wenig anders, und dafür gibt es einen riesigen Markt. Und es überrascht mich nicht, dass es Shonda Rhimes ist, die dies verstanden hat.”

Hast Du noch einige wissenswerte Fakten zu Bridgerton beizusteuern? Wie gefällt Dir die zweite Staffel? Schreib uns hier in die Kommentare!

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