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Watzke kündigt Dividende für nächstes Jahr an

Bei der Aktionärsversammlung des BVB präsentiert Geschäftsführer Watzke gute Zahlen. Davon sollen spätestens 2024 auch die Aktionäre profitieren. Allerdings bereitet der Aktienkurs Sorge.
Hauptversammlung Borussia Dortmund
Dortmunds Geschäftsführer Hans Joachim Watzke (l) und Aufsichtsratschef Christian Kullmann. © Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Nach der Corona-Pandemie ist Borussia Dortmund finanziell wieder in der Erfolgsspur und will die Aktionäre nach Abschluss des laufenden Geschäftsjahres auch daran beteiligen. Im nächsten Jahr sollen wieder Dividende an die Anteilseigner ausgezahlt werden, wie BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Montag bei der Hauptversammlung der Aktionäre in der Westfalenhalle ankündigte.

Die an der Börse notierte Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA hatte während der Corona-Pandemie Verluste von rund 150 Millionen gemacht und die Dividende gestrichen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 (30. Juni) verbuchte der BVB erstmals wieder einen Gewinn von knapp 10 Millionen Euro.

«Jetzt ist wieder Normalität eingekehrt», sagte Watzke, der auf ein ständig ausverkauftes Stadion verwies. Der BVB-Geschäftsführer zeigte sich gegenüber den Aktionären aber enttäuscht, was den aktuellen Kurs der Aktie angeht. «Der bedrückt mich ehrlich gesagt.» Watzke verwies auf einen Börsenkurs von über 9 Euro in der Zeit vor Corona. «Dann kann ich nachvollziehen, dass die Leute am Anfang der Pandemie die Hoffnung verloren haben.»

Die aktuelle Bewertung des Vereins sei aber nicht mehr zu verstehen, sagte Watzke. Am Montag lag der Kurs der BVB-Aktien bei rund 3,60 Euro. Watzke verwies auf die Bewertung von großen Banken, die den BVB zwischen 1,25 und 1,5 Milliarden Euro sehen. Beim aktuellen Börsenkurs hat der Fußball-Bundesligist einen Wert von 400 Millionen Euro.

Als Wachstumstreiber für die nächsten Jahre bezeichnete Watzke die Beliebtheit der Bundesliga, die Digitalisierung und den Frauenfußball. Dabei sprach sich der BVB-Boss erneut für die Auslandsvermarktung der Bundesliga mithilfe eines Investors aus. «Die Liga sucht einen Partner, der ihr dabei hilft», sagte Watzke, der auch Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ist. Der BVB-Boss betonte, der mögliche Partner werde keinen Einfluss auf sportliche Fragen oder Anstoßzeiten haben.

Am 11. Dezember soll bei der DFL-Mitgliederversammlung über eine strategische Vermarktungspartnerschaft entschieden werden. Im Mai waren ähnliche Pläne schon einmal gescheitert. In der aktiven Fanszene stößt das Projekt auf Kritik.

Watzke, der als BVB-Geschäftsführer seine 20. Hauptversammlung erlebte, bezeichnete das Saisonfinale im Mai 2023 mit der verspielten Meisterschaft am letzten Spieltag als Zäsur. «Das war die größte sportliche Enttäuschung meines Lebens», sagte Watzke in seinem Geschäftsbericht.

© dpa
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