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EM-Wochenende: Ausgelassene Stimmung und zehntausende Fans

Die Hauptstadt ist im EM-Fieber. Auf kleinen wie großen Bildschirmen verfolgten Fans am Wochenende die ersten Spiele. Die Stimmung war überwiegend friedlich.
Euro 2024: Public Viewing Berlin
Spanische Fans feiern beim Public Viewing in der Fanzone am Brandenburger Tor. © Christoph Soeder/dpa

Zehntausend Fans haben in Berlin am Wochenende ausgelassen den Start der Fußball-Europameisterschaft gefeiert. Zahlreiche Gaststätten in der Stadt luden ab Freitag zum Public Viewing ein und stellten pünktlich zum Auftaktspiel zwischen Deutschland und Schottland Bildschirme und Leinwände auf. Auf den großen Fanmeilen an Brandenburger Tor und Reichstag tummelten sich nicht nur Fans mit Deutschlandfahnen, sondern auch zahlreiche Besucher mit Kroatien-Trikots, Spanien-Flaggen und Schottenröcken.

Am Freitag versammelten sich über den Tag verteilt laut Veranstalter rund 50.000 Menschen auf beiden Fanzonen. Am Samstag seien es insgesamt rund 60.000 Besucherinnen und Besucher gewesen. Die Polizei Berlin erhebt eigenen Angaben zufolge keine Zahlen.

Die Fanzone am Brandenburger Tor ist für etwa 30.000 Menschen vorgesehen, kann aber zur Not auch erweitert werden. Vor dem Reichstag können sich zeitgleich höchstens 10.000 Menschen aufhalten.

Veranstalter zieht Bilanz

Bei den Fans herrschte eine ausgelassene Stimmung, die Feierlichkeiten verliefen überwiegend friedlich. «Wir sind super happy», sagte Veranstalter Moritz van Dülmen. Das Publikum sei sehr zufrieden gewesen.

Wegen der Sicherheitskontrollen bildeten sich an den Fanmeilen zwischenzeitlich längere Schlangen. Am Freitag hatte wenige Stunden vor Anpfiff ein verdächtiger Rucksack an der Fanzone am Reichstag für Aufregung gesorgt. Die Polizei räumte zeitweise einen Teil des Bereichs, gab dann aber wieder Entwarnung.

Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte habe gezeigt, dass Berlin «super gut» vorbereitet sei, sagte Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) am Samstag. Besucherinnen und Besucher müssten sich nicht um ihre Sicherheit sorgen, auch wenn es «die absolute Sicherheit» nie geben könne. Sie sei sehr erleichtert, dass bislang alles friedlich verlaufen sei.

Kroaten bei Spiel im Olympiastadion in der Überzahl

Beim Duell zwischen Kroatien und Spanien im Berliner Olympiastadion waren die Kroaten mit rund 50.000 Zuschauern deutlich in der Überzahl und sorgten für tolle Stimmung. Nach dem deutlichen Rückstand ihrer Mannschaft beim 0:3 verstummten sie aber zusehends.

Der S-Bahnhof Olympiastadion wurde nach Spielschluss wegen Überfüllung immer wieder kurz geschlossen. Rund 8000 Anhänger beider Mannschaften hatten sich nach Polizeiangaben am Nachmittag auf dem Breitscheidplatz in der Berliner City-West versammelt.

Polizei leitet 59 Strafermittlungsverfahren ein

Aus Sicht der Berliner Polizei gab es keine größeren Zwischenfälle. Am Freitag waren den Angaben der Behörde zufolge 1800 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Am Samstag seien es rund 3000 gewesen, darunter auch Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern sowie aus Spanien und Kroatien. Vereinzelt kam es zu Flaschenwürfen und dem Anzünden von Pyrotechnik.

Freitag und Samstag seien insgesamt 58 Strafermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Turnier eingeleitet worden. Die Verfahren beziehen sich nach Angaben eines Polizeisprechers ausschließlich auf Vorfälle in den berlinweiten Fanzonen und Fantreffpunkten sowie im Bereich des Olympiastadions. Die Beamten ermitteln unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Hausfriedensbruches, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Diebstahls sowie der Volksverhetzung, wie es am Sonntag hieß.

In Brandenburg liefen die Public Viewing-Veranstaltungen nach Einschätzung der Polizei ohne große Störungen ab. Zum EM-Auftakt verfolgten in der Neuruppiner Innenstadt rund 800 Menschen beim Public Viewing das erfolgreiche Deutschlandspiel gegen Schottland.

Freiluftkino am Brandenburger Tor

Am Sonntag gab es vor dem Brandenburger Tor kein Public Viewing, sondern ein Familienprogramm. Am Abend sollte der Spielfilm «Das Wunder von Bern» gezeigt werden. In der Fanzone vor dem Reichstag wurde Fußball gezeigt.

© dpa
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