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Frankreichs Präsident Macron beim Demokratiefest

Zum Auftakt seines Staatsbesuchs schaut Frankreichs Präsident beim Demokratiefest vorbei. Gemeinsam mit Bundespräsident Steinmeier blickt er auf das deutsch-französische Verhältnis.
Staatsbesuch von Frankreichs Präsident Macron
Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, besucht zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. © Michael Kappeler/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben die Bedeutung der Freundschaft beider Länder unterstrichen. «Die deutsch-französischen Beziehungen sind für Europa unabdingbar und wichtig», sagte Macron zu Beginn seines Staatsbesuchs in Deutschland am Sonntag in Berlin. Er widersprach dem Eindruck, der deutsch-französische Motor Europas sei ins Stottern geraten. «Das stimmt nicht. Wir schreiten voran», sagte Macron laut offizieller Übersetzung.

Steinmeier sieht den Besuch Macrons als einen «Beweis für die Tiefe der deutsch-französischen Freundschaft». Weiter sagte er: «Es gab immer wieder Kritik daran, dass Frankreich und Deutschland in einzelnen Punkten unterschiedlicher Meinung waren, aber bis in die letzten Tage hinein gibt es doch genügend Belege dafür, dass wir uns trotz unterschiedlicher Ausgangspunkte am Ende einigen.» Zudem verwies Steinmeier auf die Rolle beider Länder in Europa. «Wenn Deutschland und Frankreich sich einig sind, dann geht in Europa immer noch sehr viel», sagte er.

«Wir wollen gemeinsam die Demokratie feiern», sagte der Bundespräsident mit Blick auf das Demokratiefest zum 75. Jahrestag von Grundgesetz und Bundesrepublik. «Wir wollen diesen Besuch zu einem wirklichen Fest machen», sagte Steinmeier. «Wir wollen gemeinsam die Demokratie feiern.»

Macron betonte zudem die Bedeutung der Europawahl im Juni. Europa sei der einzige Weg, um Demokratie und die gemeinsamen Werte zu verteidigen.

Macron begann am Sonntag einen knapp dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland. Es ist - ungeachtet zahlreicher Konsultationen etwa auf Regierungsebene - der erste Besuch dieser Art eines französischen Präsidenten seit 24 Jahren. Nach Berlin werden Macron und seine Frau Brigitte an diesem Montag nach Dresden reisen. Dort will der französische Präsident am Nachmittag vor der Frauenkirche eine europapolitische Rede halten. Am Dienstag geht es weiter nach Münster, wo Macron der Internationale Preis des Westfälischen Friedens verliehen werden soll. Dabei wird Steinmeier die Laudatio halten. Nach dem Staatsbesuch steht am Dienstagabend in Schloss Meseberg nördlich von Berlin der deutsch-französische Ministerrat auf dem Programm.

© dpa
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