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Streich über Schmidt: «Wird nicht mehr unser Fan sein»

Heidenheim gegen Freiburg ist auch das Duell der mit Abstand dienstältesten Bundesliga-Trainer. Der SC reist mit viel Selbstvertrauen auf die Ostalb, doch Streich warnt vor dem unbequemen Aufsteiger.
Christian Streich
Freiburgs Trainer Christian Streich reagiert im Spiel. © Tom Weller/dpa

Dass Christian Streich seit dem Aufstieg des 1. FC Heidenheim nicht mehr dienstältester Bundesliga-Trainer ist, hat an seinen Sympathien für den Kollegen nichts verändert. «Frank ist ein wahnsinnig netter Kerl und ein wahnsinnig guter Trainer», sagte der Chefcoach des SC Freiburg vor dem Aufeinandertreffen am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) über Frank Schmidt. «Wir haben einen hohen Respekt voreinander und mögen uns auch noch persönlich», meinte Streich am Dienstag: «Aber morgen wird er nicht mehr unser Fan sein.» Schmidt hatte vor der Partie auf der Ostalb in den höchsten Tönen vom SC geschwärmt und gemeint, er müsse aufpassen, sich nicht zu sehr als Fan zu outen.

Die Partie von Heidenheim gegen Freiburg ist auch das Duell der beiden mit Abstand dienstältesten Coaches unter den aktuellen Erstligisten. Schmidt steht in Heidenheim seit mehr als 16 Jahren an der Seitenlinie und löste im vergangenen Sommer Streich ab. Streich übernahm die Freiburg-Profis in der Winterpause der Saison 2011/2012. Die Kontinuität ist eine Parallele zwischen den beiden Clubs.

In einem bisher nicht veröffentlichten Doppelinterview mit dem Kicker habe Schmidt ihn darauf vorbereitet, dass die Breisgauer in einen «Kühlschrank» kommen würden, erzählte Streich vor der Fahrt ins Heidenheimer Stadion. «Er hat zu mir gesagt, erstens ist es kalt, aber er macht den Kühlschrank auch noch auf, damit es noch kälter wird», berichtete Streich. «Das ist mir egal, da kann es zehn Grad Minus haben, mir ist warm genug innerlich, weil das ein heißes Match wird.»

Der Sport-Club steht vor dem abschließenden Spieltag vor der kurzen Weihnachtspause mit 24 Punkten auf Platz sechs, womit der SC-Coach angesichts der vielen Verletzungsausfälle nicht gerechnet hätte. Aufsteiger und Außenseiter Heidenheim könnte mit einem Heimsieg auf 20 Punkte kommen. «Das wäre Wahnsinn für sie, das wollen sie natürlich, aber wir bündeln alle Kräfte und wollen dort gewinnen.»

Für die Freiburger gehe es darum, sich nicht auf dem unerwartet gut gefüllten Punktepolster auszuruhen. «Wir sind sehr glücklich, dass es die letzten drei Wochen so außergewöhnlich gut lief, wir dürfen aber in keinster Weise zufrieden sein», betonte Streich. «Wir müssen mit maximaler Schärfe, maximaler Motivation und maximaler Haltung ins Spiel gehen - sonst fressen sie dich auf.»

Zudem seien die ehemaligen SC-Spieler Tim Kleindienst, Jonas Föhrenbach und Marvin Pieringer sicherlich «hochmotiviert» gegen ihren Ex-Verein. «Ich freue mich sehr, dass diese Spieler eine so gute Entwicklung hinter sich haben», sagte Streich. «Sie sind zum richtigen Verein gegangen, wo sie in Ruhe Schritt für Schritt gehen konnten.»

Der SC-Coach kann sich vorstellen, dass die Heidenheimer «länger in der Bundesliga spielen», es also weitere Duelle auf der Ostalb geben könnte. Einmal war der Sport-Club dort schon zu Gast, in der Saison 2015/16 in der zweiten Liga. Damals haben die Freiburger 2:1 gewonnen. Darüber wäre Streich auch diesmal sehr glücklich. «Denn jeder Punkt gibt dir Leichtigkeit fürs neue Jahr», meinte er.

© dpa
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