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Mehr als ein Dutzend Grippetote seit Herbst in Thüringen

Eine Virusgrippe kann tödlich enden. Vor allem ältere Menschen sind gefährdet, was auch der bisherige Verlauf der Grippesaison 2023/24 in Thüringen zeigt.
Grippewelle
Ein Fieberthermometer, Medikamente und eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankmeldung) liegen auf einem Nachttisch. © Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

In Thüringen sind in der aktuellen Grippesaison bislang mehr als ein Dutzend Menschen nachweislich an einer Virusgrippe gestorben. Das Gesundheitsministerium in Erfurt nannte am Freitag die Zahl von 16 Menschen, bei denen seit Anfang Oktober eine Influenza unmittelbare Todesursache war. Bei weiteren drei Grippekranken führte eine Begleiterkrankung zum Tod. 17 Betroffene waren 60 Jahre oder älter, zwei zwischen 30 und 50 Jahre alt. 855 Menschen mussten im gleichen Zeitraum wegen einer schweren Virusgrippe in Krankenhäusern behandelt werden. Insgesamt wurden von Ärzten und Krankenhäusern in Thüringen seit Anfang Oktober 7750 Grippefälle gemeldet. Noch ist die aktuelle Grippewelle in Thüringen nicht vorbei, sie flaut aber weiter ab.

In der Woche bis zum 2. März ging die Zahl der gemeldeten wöchentlichen Fälle auf 538 zurück, wie das Ministerium unter Berufung auf Daten des Robert Koch-Instituts mitteilte. Damit setzt sich die seit Mitte Februar zu beobachtende Abwärtsentwicklung fort. In der Woche vor den Winterferien waren noch 1479 Grippefälle registriert worden, es war der bislang höchste Wert in der aktuellen Grippesaison.

Allerdings geben diese Zahlen nur einen Teil des Krankheitsgeschehens wieder. Wegen der meist eindeutigen klinischen Symptome verzichten Ärzte oft auf eine Labordiagnostik, die Fälle tauchen dann nicht immer in der Statistik auf. Auch regionale Häufungen bei den Grippezahlen hängen laut Ministerium in der Regel mit diesem Phänomen zusammen.

Weiterhin viele Todesfälle in Verbindung mit Corona

Gesunken ist in der Woche bis 2. März auch die Zahl der gemeldeten nachgewiesenen Covid-19-Fälle als Folge einer Infektion mit dem Coronavirus. 60 laborbestätigte Fälle sind laut Ministerium gemeldet worden. Betroffen seien vor allem Menschen über 80 Jahre. Auch diese Zahl gibt nicht das tatsächliche Ausmaß wieder, da inzwischen in der Regel nur noch bei schweren Krankheitsverläufen auf Corona getestet wird. Seit Anfang Oktober sind in Thüringen 210 Menschen im Alter von 33 bis 102 Jahren in Verbindung mit einer Coronainfektion gestorben.

© dpa
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