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Steigende Pegelstände: Landesamt warnt vor Hochwasser

Der Dauerregen lässt vielerorts die Pegelstände wieder steigen. Unter anderem an Ems und Lippe könnte Hochwasser laut Prognosen zu größeren Überflutungen führen. Am Rhein dagegen wird die kritische Marke II wahrscheinlich nicht erreicht.
Hochwasser am Rhein
Die Bäume auf der Rheinaue in Köln-Riehl stehen im Hochwasser des Rheins. © Henning Kaiser/dpa

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) warnt infolge des Dauerregens vor großem Hochwasser im Einzugsgebiet mehrerer Flüsse in Nordrhein-Westfalen. Eine Überschreitung der höchsten Warnschwelle sei an Pegeln in den Einzugsgebieten der Ems (Wolbeck), der Lippe (Nordborchen, Bentfeld, Station Kesseler 3, Westtünnen), der Berkel (Stadtlohn-Schanzring) und der Vechte (Wettringen B70) nach jüngsten Prognosen wahrscheinlich, teilte das Landesamt am Freitagnachmittag in einem Bericht mit.

Die höchste Hochwasser-Warnschwelle 3 weist auf die Gefahr hin, dass bebaute Gebiete in einem größeren Umfang überflutet werden könnten. Sie war laut Daten vom Freitag noch an keiner Messstation erreicht.

Nach der jüngsten Liste ist an fünf Messstationen die zweithöchste Warnschwelle überschritten. Besonders betroffen sind laut Landesamt die Einzugsgebiete der Ems und der Lippe mit je zwei Messstationen. Auch an einer Messstation des Siegeinzuggebietes war zu diesem Zeitpunkt die zweithöchste Warnschwelle überschritten. Sie weist auf die Gefahr der Überflutung einzelner bebauter Grundstücke oder Keller hin. Die Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen ist möglich.

Die Behörden vor Ort entschieden, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, sagte ein Lanuv-Sprecher. Zu den Vorsichtsmaßnahmen könnten das Sperren von Straßen oder das Verlegen von Sandsäcken gehören. Die Böden in Nordrhein-Westfalen seien durch den Regen der vergangenen Wochen bereits weitgehend gesättigt, so dass neue Niederschläge oberflächlich abfließen würden, schilderte der Sprecher weiter.

Der Wasserstand des Rheins stieg in NRW seit Freitag ebenfalls wieder an. Bis Mitte nächster Woche soll sich der Pegelstand laut Prognosen auf bis zu 8,00 Meter erhöhen. Die Hochwasser-Marke II, bei der die Schifffahrt eingestellt werden müsste, würde demnach nicht erreicht.

In Köln überschritt der Pegel nach Daten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) am Freitagnachmittag die Hochwassermarke I von 6,20 Metern. Ab diesem Wert gelten Einschränkungen für die Schifffahrt, zum Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. In der vergangenen Woche hatte es bereits das erste Winter-Hochwasser des Jahres am Rhein gegeben.

© dpa
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