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Hochwasser in NRW geht zurück: Schulen starten regulär

Der Dauerregen ist vorbei, das Hochwasser aber noch nicht. Zumindest sinken vielerorts aber die Pegelstände der Flüsse wieder. Die Lage an den Deichen und Talsperren ist laut Umweltministerium stabil. Für viele Familien beginnt nach dem Ferienende am Montag der Alltag.
Hochwasser in Nordrhein-Westfalen - Köln
Blick auf den Hochwasser führenden Rhein vor dem Dom. © Roberto Pfeil/dpa

Nach dem Ende der heftigen Regenfälle entspannt sich die Hochwasserlage in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Umweltministeriums langsam. «Wir haben landesweit stagnierende und überwiegend fallende Pegelstände», sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Auch am Rhein sei der Scheitelpunkt erreicht und es gehe abwärts mit den Pegelständen in Köln und Duisburg. Die Lage an den Deichen und Talsperren sei stabil.

Der Schulbetrieb starte am Montag in Nordrhein-Westfalen nach dem Ferienende regulär, sagte ein Sprecher des Schulministeriums am Sonntag auf Anfrage der dpa. Größere Einschränkungen infolge des Hochwassers seien nicht bekannt. Erste Ansprechpartner für die Schulen seien die Bezirksregierungen und Schulträger. Im benachbarten Bundesland Niedersachsen ist der Schulbeginn zum Teil beeinträchtigt.

Am Sonntagmorgen galt laut Umweltministerium in NRW nur noch an 37 von 104 Messstationen eine der drei Hochwasser-Warnstufen. Einen Tag zuvor am Samstagmorgen war das noch bei 48 Messstationen der Fall. Die höchste Warnstufe 3 war am Sonntagmorgen noch an 3 Messstationen im Bereich der Weser überschritten. Am Samstagmorgen waren es noch 5 Stationen im Weser-Bereich. Bei der Warnstufe 3 wird davor gewarnt, dass bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet werden können.

Die Situation in den Einzugsgebieten von Lippe, Niers, Rhein und Weser bleibt nach Angaben des Ministeriums weiterhin im Fokus der Behörden. «Hier wird es in den Gewässern trotz sinkender Tendenz aber auch in der nächsten Woche noch erhöhte Pegelstände geben», hieß es.

Der Rhein erreichte am Kölner Pegel in der Nacht zu Samstag seinen Höchststand mit 8,23 Meter, wie die Stadtentwässerungsbetriebe (Steb) mitteilten. «Das ist für Köln nichts Außergewöhnliches, auch nicht um diese Jahreszeit», sagte eine Sprecherin der dpa. Ungewöhnlich sei, dass die Mitarbeiter bereits seit 13. November im Dauereinsatz wegen des Rheins seien. Seitdem habe es immer wieder Hochwasser mit insgesamt drei Scheitelpunkten gegeben. «Köln ist gut geschützt», betonte sie. Der Wasserstand am Pegel Köln fiel am Sonntag nach Steb-Angaben stark. Für Montagmorgen wurden um die 7 Meter erwartet.

Nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind zu Wochenbeginn nur geringe Niederschläge zu erwarten. Am Montag gebe es örtlich noch ein wenig Schnee, ansonsten bleibe es jedoch meist niederschlagsfrei, teilte der DWD am Sonntagmorgen mit. Die Temperaturen liegen voraussichtlich bei Höchstwerten zwischen minus 3 in Ostwestfalen und 0 Grad im Rheinland und im höheren Bergland zwischen minus 9 und minus 5 Grad. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind, der sich gelegentlich zu Böen steigere.

Am Dienstag sei es verbreitet sonnig. Mit Höchstwerten zwischen minus 3 in Ostwestfalen und 1 Grad im Rheinland sowie minus 6 bis minus 3 Grad im höheren Bergland bleibt es allerdings vielerorts frostig. Der Wind sei mäßig bis böig. Am Mittwoch können sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen nach DWD-Angaben auf weiteren Sonnenschein freuen. Es gebe weiterhin oft Dauerfrost mit Höchstwerten von minus 4 bis 0 Grad; lediglich am Rhein steigen die Temperaturen laut DWD auf maximal 2 Grad. Dazu gehe ein schwacher bis mäßiger Wind.

© dpa
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