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Deutschlandticket Sozial startet in weiteren NRW-Regionen

In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Deutschlandticket-Variante für Geringverdiener. Zum Jahresanfang 2024 können Berichtigte in weiten Teilen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes davon Gebrauch machen. Allerdings werden andere Fahrscheine in weiten Landesteilen teurer.
Züge überqueren eine Eisenbahnbrücke
Züge überqueren eine Eisenbahnbrücke am Deutzer Bahnhof. © Roberto Pfeil/dpa

In weiteren Regionen Nordrhein-Westfalens können Geringverdiener ab dem kommenden Monat eine vergünstigte Variante des Deutschlandtickets für bundesweite Fahrten im Nah- und Regionalverkehr nutzen. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der Aachener Verkehrsverbund (AVV) sowie einige Verkehrbetriebe des Verkehrsverbundes Westfalentarif starten mit dem Deutschlandticket Sozial zum 1. Januar 2024, wie eine Umfrage der dpa ergeben hat.

Das Deutschlandticket Sozial ist mit 39 statt 49 Euro im Monat günstiger als die Standardvariante. Für den Ticketerwerb ist ein Berechtigungsnachweis erforderlich. Der VRS berichtet von einer regen Nachfrage schon im Vorfeld bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB). Bestellungen seien bereits bei den Verkehrsunternehmen möglich.

Zum Bezug des neuen Deutschlandticket Sozial sind nach einer Übersicht des VRS Empfänger von Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Regelleistungen nach dem Asylbewerbergesetz sowie von Leistungen der Kriegsopferfürsorge berechtigt. Nur Kunden mit einem Wohnort im VRS-Gebiet könnten das preislich reduzierte Ticket im VRS erwerben.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) war bereits zum 1. Dezember mit dem Deutschlandticket Sozial gestartet. Auch einige Verkehrsbetriebe des Verkehrsverbundes Westfalentarif hatten den 1. Dezember als Starttermin genutzt. Einige andere Verkehrsbetriebe starten damit am 1. Januar 2024, weitere Verkehrsbetriebe folgen am 1. Februar 2024, wie eine Sprecherin von Westfalentarif sagte. Sie verwies darauf, dass zuvor entsprechende Beschlüsse erforderlich sind.

Nach Einschätzung des NRW-Verkehrsministeriums haben landesweit etwa drei Millionen Menschen Anspruch auf das Deutschlandticket Sozial. Die Verkehrsverbünde gehen nach ihren bisherigen Einschätzungen davon aus, das es neben neuen Deutschlandticket-Nutzern auch etliche Wechsel von Kunden hin zu der günstigeren Variante geben wird.

In drei der vier Verkehrsverbünde in Nordrhein-Westfalen werden Fahrscheine zum 1. Januar 2024 teurer. Die Preise für VRR-Tickets steigen um durchschnittlich 9,4 Prozent. Beim VRS steigen die Tarife zum 1. Januar 2024 um durchschnittlich 10,4 Prozent. Das hatten die beiden größten Verkehrsverbünde bereits Ende September mitgeteilt. Im AVV steigen die Ticketpreise für Bus und Bahn zum 1. Januar um durchschnittlich 8,5 Prozent. Das Deutschlandticket ist von den Preiserhöungen nicht betroffen und kostet weiter 49 Euro monatlich.

Dagegen stehen bei dem Verkehrsverbund Westfalentarif keine Preiserhöhungen zum Jahreswechsel an, sagte die Sprecherin. Stichtag dafür ist in diesem Tarifgebiet traditionell der 1. August. Zuletzt wurden die Preise hier im Durchschnitt um 3,65 Prozent angehoben.

© dpa
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