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Wirtschaft blickt mit gemischten Gefühlen in die Zukunft

Fast drei Viertel der Hamburger Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage laut einer Umfrage als «befriedigend» oder «gut». Der Blick in die Zukunft ist jedoch weniger erfreulich.
Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg
Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, spricht in der Handelskammer. © Georg Wendt/dpa/Archivbild

Die Hamburger Wirtschaft blickt einer Umfrage zufolge weiter mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. So erwarte in den kommenden zwölf Monaten nur knapp jeder zehnte Betrieb (8,9 Prozent) eine Verbesserung der Lage, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbarometer der Handelskammer Hamburg. Rund jedes dritte Unternehmen (35,8 Prozent) gehe dagegen von einer Verschlechterung aus. Die Werte entsprechen den Angaben zufolge weitgehend den Ergebnissen der Befragung vom Herbst vergangenen Jahres. In die aktuelle Umfrage flossen zwischen dem 14. Dezember 2023 und dem 10. Januar dieses Jahres 547 Antworten Hamburger Unternehmen ein.

«Der Jahreswechsel schafft keinen Stimmungswechsel in der Hamburger Wirtschaft», sagte Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Malte Heyne. Ob die Konsumzurückhaltung für den Handel oder die hohen Zinsen für das Baugewerbe - in nahezu allen Bereichen gebe es noch keine Aussicht auf Besserung. Die Politik könne jedoch einen Impuls liefern, indem sie die strukturellen Rahmenbedingungen verbessere. «Bürokratie abbauen, Planungs- und Genehmigungsverfahren erleichtern, Vertrauen in den Wirtschaftsstandort schaffen. Das setzt auch Anreize für dringend nötige Investitionen in die Zukunft», sagte Heyne.

Der Geschäftsklimaindikator zur aktuellen Lage der Unternehmen zeige zum Ende des vierten Quartals 2023 auf einer Skala von 0 bis 200 Punkten einen Wert von 86,5 an. Das sei im Vergleich zum dritten Quartal 2023 eine minimale Verbesserung um 0,7 Punkte. Der seit dem Jahr 2000 gemessene langfristige Mittelwert liege bei 107,2 Punkten.

Über alle Branchen hinweg hielten 44,6 Prozent der Unternehmen zum Ende des vierten Quartals die eigene aktuelle Geschäftslage für «befriedigend beziehungsweise saisonüblich». 28,9 Prozent antworteten mit «gut», 26,5 Prozent mit «schlecht».

Die Bandbreite der branchenspezifischen Einschätzungen seien jedoch groß: So verzeichneten etwa das Bau- und Gastgewerbe, personenbezogene Dienstleister und vor allem der Finanzsektor überdurchschnittliche Geschäftsklimawerte. Unter dem Schnitt blieben dagegen unter anderem die Medienwirtschaft, die Immobilienbranche sowie vor allem das Verkehrsgewerbe und der Einzelhandel.

Bislang plant dem Konjunkturbarometer zufolge fast jedes dritte Unternehmen (30,3 Prozent) seine Investitionen im Inland zu reduzieren, knapp ein Viertel der Firmen (24,2 Prozent) will dagegen mehr ausgeben. Bei der Personalplanung gingen zwei von drei Betrieben davon aus, die Beschäftigtenzahl auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten. Als größte Geschäftsrisiken nannten die Unternehmen am häufigsten den Fachkräftemangel, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie eine schwache Inlandsnachfrage.

© dpa
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