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SPD richtet 191 Fragen zur Frauengesundheit an die Regierung

Wie steht es um die Gesundheit von Frauen in Schleswig-Holstein und ihre Gesundheitsversorgung? Die SPD-Fraktion im Landtag will es von der Landesregierung ganz genau wissen.
Gesundheit
Eine Frau hält sich den unteren Rücken. © Christin Klose/dpa/Symbolbild

Die SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat der Landesregierung 191 Fragen zur Frauengesundheit gestellt. Frauen würden in der Medizin in Teilen noch immer weniger ernst genommen und Symptome anderes gedeutet, als wenn es um die Gesundheit von Männern gehe, begründete die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Birte Pauls, die parlamentarische Anfrage. «Das kann erhebliche Folgen haben. Deshalb ist es uns wichtig, da genauer hinzuschauen.»

Die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, Beate Raudies, erklärte, der Alltag von Frauen und Mädchen sei durch vielfältige familiäre, berufliche und gesellschaftliche Anforderungen bestimmt. «Gesundheitliche Versorgung und Gesundheitsvorsorge, aber auch Wissenschaft und Forschung, müssten diese besonderen Anforderungen berücksichtigen.»

Neben allgemeinen Angaben zu Frauen in Schleswig-Holstein möchte die Fraktion Informationen zur gynäkologischen Versorgung, etwa zu Wartezeiten auf Termine und zu Versorgungsengpässen haben. Die Landesregierung solle darstellen, wie sie die stationäre gynäkologische Versorgung im Land beurteile. «Welche Pläne hat die Landesregierung, die stationäre gynäkologische Versorgung mit Hinblick auf die Krankenhausreform zu sichern?»

Weitere Fragen beziehen sich auf die Geburtshilfe und da besonders auf die Entwicklung und Situation der Geburtskliniken. So möchte die SPD-Fraktion erfahren, wie sich die Kliniken und Kapazitäten auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilen. Außerdem geht es um die Zahl und Situation der Hebammen im Land. Die Fraktion fragt nach Schwangerschaftsabbrüchen, Kinderwunschbehandlungen und gynäkologischen Erkrankungen. Ein Komplex bezieht sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen («Welche Maßnahmen zur Vorsorge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen speziell für Frauen gibt es in Schleswig-Holstein und wie werden diese finanziert?»).

Mit weiteren Fragen behandelt die Fraktion die Themen Krebs, Diabetes sowie Muskel- und Skelett-Erkrankungen. Zur psychischen Gesundheit möchte die Fraktion unter anderem wissen: «Wie viele Frauen und Mädchen warten auf einen Therapieplatz? Wie lange ist die durchschnittliche Wartezeit?» Auch Essstörungen und Suchterkrankungen werden thematisiert («Welche Präventionsmaßnahmen gibt es speziell für Mädchen und Frauen in Schleswig-Holstein?»). Schließlich fragt die Fraktion noch nach geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Aus- und Fortbildung in den Gesundheitsberufen und in der Forschung.

© dpa
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