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Wirtschaftsstimmung in Berlin und Brandenburg angespannt

Ob in der Industrie oder im Dienstleistungssektor - die Stimmung in der Berliner und Brandenburger Wirtschaft bleibt durchwachsen. Nicht einmal jeder fünfte befragte Wirtschaftsverband (17 Prozent) bezeichnet die Lage für die eigene Branche als gut. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) hervor, die der Spitzenverband am Dienstag präsentierte. Fast die Hälfte der Branchen (47 Prozent) bewertete sie als eher schlecht oder schlecht. Über alle Sektoren hinweg gingen mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Wirtschaftsverbände davon aus, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Unternehmen im kommenden halben Jahr verschlechtern werde. Den UVB gehören etwa 60 Verbände an.
Neubauten in Berlin
Ein Baukran steht auf einer Baustelle zwischen zwei Neubauten unweit vom Berliner Ostbahnhof. © Monika Skolimowska/dpa

Insbesondere in der Industrie sind die Unternehmen demnach pessimistisch. Sämtliche Industriezweige bewerteten ihre aktuelle Lage als mittelmäßig oder schlecht. Ebenso fällt ihr Urteil beim Ausblick auf die nächsten sechs Monate aus. Ein ähnliches Stimmungsbild ergibt sich im Dienstleistungssektor. Hier stufen sechs von sieben Branchen ihre Lage als mittelmäßig oder schlecht ein.

Etwas besser ist die Stimmung der Umfrage zufolge hingegen im Handwerk. Immerhin die Hälfte der befragten Branchen stehen derzeit gut oder sogar sehr gut da. Der Ausblick ist bei sämtlichen Handwerkssektoren hingegen ebenfalls nur mittelmäßig.

Hauptprobleme für alle Wirtschaftsbranchen bleiben laut UVB der Fachkräftemangel, die gestiegenen Zinsen, die hohe Inflation und die Zurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher beim privaten Konsum.

Von der Politik fordert die Wirtschaft vor allem einen Abbau der Bürokratie. «Wir schlagen darum die Regel "One in, two out" vor», teilte UVB-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp mit. «Für jedes neue Gesetz werden zwei bisherige gestrichen. Sonst raubt die Bürokratie der Wirtschaft bald jede Luft zum Atmen.»

© dpa
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