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Förderbank sieht verbesserte Stimmung in NRW-Wirtschaft

Weniger Inflation und eine dynamische Weltwirtschaft sind laut NRW.Bank die Hauptgründe für eine bessere Stimmung der Wirtschaft. Bankchef Forst spricht gar von einem «konjunkturellen Wendepunkt».
Chemiepark Wesseling
Güterwagen der Bahn stehen im Chemiepark vor Industrieanlagen. © Oliver Berg/dpa

Die Stimmung in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft hat sich laut NRW.Bank verbessert. Wie die Förderbank des Landes NRW am Montag in Düsseldorf berichtete, stieg der monatlich ermittelte Konjunkturindikator im April auf den höchsten Wert seit Mai 2023 - blieb allerdings noch im negativen Bereich. Für den «NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima» genannten Indikator befragt das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo monatlich 1500 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen.

«Die nordrhein-westfälische Wirtschaft steht an einem konjunkturellen Wendepunkt. Sie hat ihr Tief überwunden und dürfte wieder moderat wachsen», erklärte NRW.Bank-Chef Eckhard Forst. Gründe für die bessere Wirtschaftsstimmung seien unter anderem niedrigere Inflationsraten und eine dynamische Weltwirtschaft. Von dieser profitiere hierzulande vor allem die exportorientierte Industrie.

Industrie blickt optimistischer nach vorn

In der Industrie hellte sich demnach das Geschäftsklima im April am stärksten auf. Grund dafür waren bessere Geschäftserwartungen. «Die aktuelle Geschäftslage beurteilten die Firmen hingegen etwas schlechter», so die Bank. Grund sei eine unzureichende Kapazitätsauslastung, die im ersten Quartal um einen Prozentpunkt auf 78,6 Prozent gesunken sei. «Zuletzt waren die Produktionsanlagen vor vier Jahren geringer ausgelastet.» Die einzelnen Industriebranchen hätten sich im April uneinheitlich entwickelt. «Während zum Beispiel die chemische Industrie ein solides Plus verbuchte, ging es in der Metallerzeugung bergab.»

Auch in der Bauwirtschaft wurden die Erwartungen weniger pessimistisch eingeschätzt. «Die aktuellen Geschäfte hingegen beurteilten die Unternehmen im April weniger gut als noch im Vormonat.» Bis auf den Tiefbau hätten sämtliche Baubranchen über einen anhaltenden Auftragsmangel geklagt.

Auch im Dienstleistungssektor habe sich das Geschäftsklima im April aufgehellt. «Wie im Vormonat lief es vor allem in der Logistik sowie im Gastgewerbe besser.» Im Handel waren die Unternehmen mit ihren Geschäftserwartungen im April zufriedener als im Vormonat, blieben allerdings insgesamt pessimistisch. Bei den laufenden Geschäften habe sich die Lage im Einzelhandel deutlich verbessert. «Dies deutet auf einen stärkeren Konsum der Verbraucherinnen und Verbraucher hin.»

© dpa
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