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Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg

Erneut stehen in den kommenden Tagen wegen eines Warnstreiks Busse und Straßenbahnen in Brandenburg still. Der Höhepunkt des Warnstreiks ist für den Freitag geplant.
Warnstreik
«Warnstreik!» steht auf einem Schild. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Busse und Straßenbahnen sollen beginnend am heutigen Mittwoch in mehreren Landesteilen Brandenburgs wegen eines Warnstreiks stillstehen. Die Beschäftigten mehrerer Verkehrsbetriebe wollen mit den Aktionen für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne protestieren. Den Anfang macht am Mittwoch die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft in Prenzlau, Schwedt und Angermünde. Dort soll nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg ein ganztägiger Warnstreik stattfinden. Am Donnerstag ist der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehr den gesamten Tag betroffen. 

Am Freitag beginnt dann der große Ausstand: Zwölf Verkehrsunternehmen und somit weite Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Brandenburg sollen bestreikt werden. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind an dem Tag von einem Warnstreik betroffen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu der Aktion aufgerufen.

Die Gewerkschaft wird am 1. März in allen weiteren Bundesländern außer Bayern den öffentlichen Personennahverkehr bestreiken. Mit dem koordinierten Vorgehen soll der Druck auf sämtliche Arbeitgeber, mit denen derzeit verhandelt wird, erhöht werden. Anfang Februar legte Verdi so große Teile des öffentlichen Personennahverkehrs bundesweit lahm. Nach Gewerkschaftsangaben waren damals mehr als 80 Städte und rund 40 Landkreise betroffen.

In Brandenburg will Verdi 20 Prozent - mindestens aber 650 Euro monatlich - mehr für die Beschäftigten im Nahverkehr herausholen. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. In dem Bundesland betrifft der Tarifkonflikt Verdi zufolge 15 kommunale Verkehrsunternehmen mit insgesamt rund 3500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bundesweit wirkt sich die Tarifrunde laut Gewerkschaft auf mehr als 130 kommunale Unternehmen und rund 90 000 Beschäftigte in den Städten und Landkreisen aus.

© dpa
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