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Polizei schließt Verdächtigen im Fall Claudia Obermeier aus

Bei der Suche nach dem Mörder der 1990 in Mittelfranken getöteten Claudia Obermeier haben die Ermittler einen Verdächtigen ausgeschlossen. Der «Tatverdacht gegen eine bestimmte Person» habe sich bei einem DNA-Abgleich nicht bestätigt, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg am Mittwoch mit.
Polizei rollt Ermittlungen nach mehr als 30 Jahren neu auf
Ein Polizist hält das Plakat zum Cold Case von Claudia Obermeier in der Hand. © Daniel Löb/dpa

Die Ermittler der zuständigen EKO Flora hatten sich Anfang des Monats über Flugblätter, Plakate und die ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY... Ungelöst» mit einer neuen Spur zu dem über 30 Jahre alten Mordfall an die Öffentlichkeit gewandt. Mehr als 100 Hinweise seien seither eingegangen, teilte die Polizei mit.

Dabei waren den Angaben zufolge auch konkrete Hinweise auf einen möglichen Tatverdächtigen, der sich am Vorabend der Tat auf dem Blumenfest in Röthenbach an der Pegnitz aufgehalten hatte. Der Mann konnte nun aber durch einen DNA-Abgleich ausgeschlossen werden.

Ein Spaziergänger hatte die Leiche von Claudia Obermeier im August 1990 in einem Waldstück in Röthenbach an der Pegnitz entdeckt. Nach Angaben der Polizei war sie Opfer eines Sexualdelikts und wurde von einem unbekannten männlichen Täter erwürgt.

Am Abend vor der Tat war die 22-Jährige mit ihrem Mann auf einem Fest in einer Kleingartenanlage. Dieses verließ sie gegen 2.00 Uhr allein, kam aber nie zu Hause an. Ihr Ehemann geriet damals in Verdacht. Ein Gericht sprach ihn 1998 frei.

Die Kriminalpolizei hatte den Mord kürzlich wieder neu aufgerollt, nachdem an Beweismitteln vom Tatort dank moderner Analysemethoden eine DNA-Spur gefunden werden konnte, die zu keinem in dem Fall bisher Verdächtigen passte.

Ein Abgleich mit der DNA-Analysedatei beim Bundeskriminalamt ergab der Polizei zufolge jedoch eine Übereinstimmung mit einer DNA-Spur, die 22 Jahre später bei einem Einbruch in Nürnberg hinterlassen wurde.

«Die Abarbeitung weiterer Hinweise - insbesondere zu dem Einbruch in eine Rohbaustelle im Jahr 2012 - läuft weiter», hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch. «In diesem Zuge haben sich bereits mehrere Personen sowie zum Teil Handwerksunternehmen bei den Beamten gemeldet und teils für die Ermittler interessante Angaben gemacht.»

© dpa
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