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Fiéls «Schmerzen» nach späten Schlag der Schalker Freunde

50.000 Zuschauer im Max-Morlock-Stadion zelebrieren die einzigartige Freundschaft zwischen Nürnberg und Schalke. Das «typische Unentschieden-Spiel» endet bitter für den «Club».
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04
Torwart Christian Mathenia vom 1.FC Nürnberg liegt nach der 1:2-Niederlage am Boden. © Daniel Löb/dpa

Cristian Fiél schlug das bittere Ende dieses stimmungsvollen Fußball-Nachmittags im Max-Morlock-Stadion schwer aufs Gemüt. «Das war für mich ein typisches Unentschieden-Spiel. Das dann noch so herzugeben, bereitet mir Schmerzen», sagte der Trainer des 1. FC Nürnberg nach dem 1:2 (0:1) im großen Spiel der Freundschaft gegen den FC Schalke 04.

Das Siegtor der Gäste in der 89. Minute durch einen Kopfball von Danny Latza nach dem x-ten gefährlichen Freistoß von Thomas Ouwejan bedeutete den ärgerlichen Schlusspunkt einer bemerkenswerte «Club»-Woche mit dem Sieg in Kiel und dem Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals mit einem leidenschaftlichen Kraftakt gegen Hansa Rostock. «In der zweiten Halbzeit hätte das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen können», haderte FCN-Torwart Christian Mathenia, der auch das 0:1 von Dominick Drexler (36.) nicht hatte verhindern können. Florian Flick glich gegen seinen Ex-Verein zum 1:1 aus (47.).

Fiél ärgerte sich über die ersten 45 Minuten. «Da haben wir gespielt, um zu spielen, wir haben gepasst, um zu passen. Wir haben nicht gespielt, um dem Gegner Schmerzen zu bereiten und torgefährlich zu werden. Wir hatten keine Intensität im Spiel», sagte er. «Dann kommen wir gut aus der Halbzeit und haben das Momentum, wo wir hätten nachlegen können.» Das gelang aber eben bis zur letzten Topchance von Kanji Okunuki nicht.

«Der Frust ist enorm», kommentierte Jan Gyamerah. «Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht», sagte der Außenverteidiger, der sich wie Trainer Fiél besonders über das späte Schalker Siegtor ärgerte: «Es steht 1:1, da musst du den Punkt mitnehmen.»

In der Schlussphase ermöglichten die Nürnberger dem Gegner einfach zu viele Standards. «Diese Freistöße von Thomas Ouwejan sind eine Waffe, da kommt einfach jeder Ball», sagte Fiél anerkennend. Von einem Rückschlag auf dem eingeschlagenen Weg nach oben mochten weder der Trainer noch seine Spieler reden. «Wir sind auf einem guten Weg. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden», sagte Fiél. «Wir bleiben dran», versicherte Kapitän Mathenia. «Es waren zehn anstrengende Tage, ich bin extrem stolz auf die Mannschaft», sagte Youngster Nathaniel Brown.

«Jetzt dürfen die Spieler durchatmen. Ab Dienstag bereiten wir uns auf Paderborn vor», kündigte Fiél mit Blick auf die letzte Partie vor der letzten Länderspielpause 2023 an. Für einen großartigen Rahmen sorgten am Samstag die 50.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion. Sie zelebrierten die einzigartige Fan-Freundschaft zwischen dem «Club» und Schalke auch mit einer beeindruckenden XXL-Choreographie vor dem Anpfiff. Das imponierte auch Fiél: «Die Fans haben ein Wahnsinns-Ding auf die Beine gestellt.»

© dpa ⁄ Klaus Bergmann, dpa
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