Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Verkehrsbranche: Offene Fragen beim Deutschlandticket

Bundeskanzler Scholz und Vertreter der Länder haben nach wochenlangem Streit und Warnungen vor einem Aus für das Deutschlandtickets Schritte zu seiner weiteren Finanzierung vereinbart. Ist damit alles gut?
Deutschlandticket
Werbung für das Deutschlandticket in Köln. © Henning Kaiser/dpa

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zum Deutschlandticket sind aus Sicht der Verkehrsbranche noch nicht alle Unsicherheiten rund um das Abo für den öffentlichen Personennahverkehr beseitigt.

«Die nun für 2024 zusätzlich zur Verfügung stehenden Mittel sind ein gutes Signal und ein wichtiger Schritt für den kurzfristigen Fortbestand des Deutschland-Tickets», teilte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann, am Dienstag mit. «Allerdings ist die Finanzierungsfrage damit nicht abschließend und vollständig beantwortet.»

Die nun bereitgestellten Mittel würden voraussichtlich nicht für das gesamte kommende Jahr ausreichen. «Mit diesem Beschluss geht die Debatte um die Zukunft des Tickets also in die Verlängerung», teilte Wortmann weiter mit.

Ähnlich äußerte sich auch der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Allianz pro Schiene, Dirk Flege. «Gut, dass es mit dem Deutschlandticket weitergeht», teilte er am Diensag mit. «Schlecht, dass zentrale Fragen offen bleiben.» Bund und Länder müssten sich «gleich zu Jahresbeginn auf ein Gesamtpaket verständigen, das neben einer langfristigen Finanzierung auch die Einführung eines bundesweiten Sozialtickets sowie die dringend nötige Angebotsausweitung des ÖPNV enthält».

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vertreter der Länder hatten in der Nacht zu Dienstag nach wochenlangem Streit und Warnungen vor einem Aus für das Deutschlandtickets Schritte zu seiner weiteren Finanzierung vereinbart. So sollen in diesem Jahr nicht verbrauchte Zuschüsse im kommenden Jahr genutzt werden dürfen, um bei den Verkehrsunternehmen finanzielle Nachteile auszugleichen, die durch das günstigere Ticket entstanden sind. In den Blick rückt auch der Preis von 49 Euro, der ausdrücklich als «Einführungspreis» gilt.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Gwyneth Paltrow
People news
Gwyneth Paltrow lehnte viele Rollen ab
Bärbel Schäfer
People news
Bärbel Schäfer empfindet keine Wut in einem Stau mehr
US-Sängerin Ashanti
People news
US-Sängerin Ashanti und Rapper Nelly erwarten Nachwuchs
«South Park: Snow Day!»: Cartmans verschneites Abenteuer
Das beste netz deutschlands
«South Park: Snow Day!»: Cartmans verschneites Abenteuer
Kamerawagen von Apple
Internet news & surftipps
Apples Kamera-Autos und -Rucksäcke zurück in Deutschland
Olaf Scholz
Internet news & surftipps
«Hallo, hier ist Olaf Scholz»: Ampel jetzt auch auf WhatsApp
FC Bayern
Fußball news
Tuchels Wunsch und Bayerns Traum: Wembley-Finale gegen BVB
Warum nicht mal eine Flusskreuzfahrt machen?
Reise
Warum nicht mal eine Flusskreuzfahrt machen?