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St. Brown gegen St. Brown: Bruderduell mit klarem Favoriten

Amon-Ra St. Brown ist der kleine Bruder - vor dem Duell mit dem drei Jahre älteren Equanimeous aber in der viel besseren Position. Die Detroit Lions zählen derzeit zur NFL-Elite. So wie St. Brown.
Bruder-Duell
Treffen im NFL-Bruder-Duell aufeinander: Amon-Ra St. Brown (l) und Equanimeous St. Brown. © Federico Gambarini/dpa

Amon-Ra St. Brown hat richtig Oberwasser - und lässt das seinen älteren Bruder Equanimeous St. Brown auch spüren vor dem Familien-Duell in der NFL.

«Wir nehmen niemanden auf die leichte Schulter, schon gar nicht einen Rivalen aus unserer Division, der vermutlich seinen Quarterback zurückbekommt», sagte der 24 Jahre alte Football-Profi vor dem Heimspiel seiner Detroit Lions am Sonntag (19.00 Uhr/RTL) gegen die Chicago Bears zwar. Doch im wöchentlichen Videopodcast mit seinem Bruder ist das Selbstbewusstsein nach der bislang so starken Saison offensichtlich. «Es steht 3:1 gegen dich. Das macht einfach Spaß, das zu sagen.»

Klare Favoritenrolle

Tatsächlich hat der jüngste von insgesamt drei Brüdern - Osiris, der mittlere, hat seine Football-Karriere nach dem College beendet - nur das erste von vier Spielen gegen seinen Bruder verloren. So klar wie jetzt war er aber noch nie in der Favoritenrolle: Mit sieben Siegen in zehn Spielen sind die Lions derzeit eines der besten Teams der NFL, die Bears dagegen haben im gleichen Zeitraum nur drei Partien gewonnen. 

Und während Equanimeous' Rolle in Chicago auch wegen einer wochenlangen Verletzungspause deutlich kleiner ist und er kaum mal einen Ball zugeworfen bekommt, ist Amon-Ra in Detroit einer der wichtigsten Profis und die Lieblingsanspielstation von Quarterback Jared Goff. 

Dickes Trainer-Lob für Amon-Ra St. Brown

«Er ist der konstanteste, zuverlässigste Typ, den du in dieser Liga finden kannst», sagte Lions-Trainer Dan Campbell über Amon-Ra St. Brown nach dem überragenden Auftritt beim 41:38 am Sonntag gegen die Los Angeles Chargers. «Er macht, was er soll und dann manchmal auch das Zehnfache davon. Je größer der Moment, desto mehr ist er da.» 

Der Sohn einer Deutschen und eines Amerikaners, der in Orange County südlich von LA aufgewachsen ist, lieferte in dem Spiel mit gefangenen Pässen über 156 Yards den Karrierebestwert und verbuchte einen Touchdown. Zum vierten Mal in Serie kam St. Brown dabei auf mindestens 100 Yards nach Pässen, insgesamt gelang ihm das schon sechs Mal in dieser Saison - kein Football-Profi in der Liga kommt auf mehr. 

Wenn er am Sonntag gegen die Bears zudem erneut mindestens sechs Pässe fängt, rückt St. Brown auf Rang zwei der Spieler mit den meisten solchen Ausbeuten in ihren ersten drei Spielzeiten. Er würde Odell Beckham jr. und Michael Thomas damit hinter sich lassen, nur Justin Jefferson von den Minnesota Vikings hat noch mehr. Er kommt auf 32, St. Brown steht derzeit bei 27. «Er macht alles gut. Er ist ein kompletter Receiver», sagte sein Bruder Equanimeous im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur anerkennend.  

Karriere von Equanimeous am Scheideweg

Für den ältesten der drei Brüder ist das Duell in Detroit enorm wichtig für seine eigene Karriere. Erst in drei Spielen bekam er in dieser Saison einen Pass zugeworfen, seine Rolle in Chicago rechtfertigt einen neuen Vertrag für die kommende Spielzeit nicht - und sein aktueller läuft aus. 

Dass es für ihn nach vier Jahren bei den Green Bay Packers und nun zwei bei den Bears in der NFL weitergeht, bezweifelt er dennoch nicht. «Ich weiß, wie gut ich bin und auch wenn ich schon sechs Jahre dabei bin, bin ich immer noch nur 27. Ich bin nicht so alt, also kann ich noch sehr lange spielen», betonte er. «Ich bin jetzt besser. Man kann nicht in dieser Liga bleiben, wenn man nicht besser, sondern nur älter wird.»

Trotz der anscheinend klar verteilten Rollen geht auch Equanimeous St. Brown mit gesundem Selbstvertrauen in das erste von zwei Brüder-Duellen binnen drei Wochen. Am 10. Dezember treten die Lions in Chicago an. «Es wird nicht einfach, aber wir werden einen guten Plan haben», sagte er. «Ich glaube, wir werden gewinnen. Ich weiß, die sind sehr gut, aber ich kann meinen Bruder nicht immer gewinnen lassen.» 

© dpa ⁄ Maximilian Haupt, dpa
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