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Entwarnung nach Bombendrohungen an Erfurter Schulen

Erneut gehen an Erfurter Schulen Drohmails ein und erneut gibt die Polizei Entwarnung. Die Hintergründe sind noch unklar, doch Ähnlichkeiten mit früheren Fällen bestehen augenscheinlich.
Bombendrohungen gegen Schulen in Erfurt
Geschlossen ist das Tor vor der Erfurter Grundschule am Schwemmbach. © Martin Schutt/dpa

Nachdem wieder Bombendrohungen per Mail an Erfurter Schulen eingegangen sind, hat die Polizei Entwarnung gegeben. Sprengstoffsuchhunde und Polizisten haben bei der Überprüfung der betroffenen Schulen keine Anhaltspunkte für Gefährdungen gefunden, teilte die Polizei am Freitag mit.

Zuvor hatten drei Erfurter Schulen am Donnerstag von demselben Absender wortgleiche Bombendrohungen per E-Mail erhalten, wie es hieß. Der Verfasser stellte demnach Bezüge zum Israelkonflikt her.

Bei der Evangelischen Gemeinschaftsschule in der Eugen-Richter-Straße sei die Mail noch Abend gelesen worden, weshalb dort bereits am Donnerstag Polizisten das Gebäude mit Sprengstoffsuchhund überprüft hatten und Entwarnung geben konnten. Dort war am Freitag regulärer Schulbetrieb möglich.

Bei der Gemeinschaftsschule am Roten Berg am Karl-Reimann-Ring und der Staatlichen Kooperativen Gesamtschule am Schwemmbach seien die Mails erst am Freitagmorgen entdeckt worden. Zu diesem Zeitpunkt waren laut Polizei in der Gemeinschaftsschule nur vereinzelte Schülerinnen und Schüler. Am Schwemmbach hatte der Schulbetrieb noch nicht begonnen.

Die Polizei räumte beide Schulen und überprüfte auch diese mit Sprengstoffsuchhunden. Auch hier seien keine Gefährdungshinweise entdeckt worden. An der Gemeinschaftsschule und der Schule am Schwemmbach fiel der Unterricht am Freitag aus, am Montag soll er wieder laufen.

Bereits Ende Oktober mussten in Thüringen und anderen Bundesländern mehrere Gebäude - auch Schulen, darunter auch die nun erneut betroffene Schule am Schwemmbach - wegen Drohungen geräumt werden. Wie damals ermittelt die Polizei nun zunächst wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

Nach den Drohmails gegen Thüringer Schulen Ende Oktober hatte Innenminister Georg Maier (SPD) einen Bezug zur Situation in Nahost nicht ausgeschlossen. Im MDR hatte er auf eine «hohe abstrakte Gefährdungslage» durch die Lage im Nahen Osten verwiesen. «Wir müssen diese Dinge sehr ernst nehmen in diesem schwierigen Umfeld», hatte Maier damals dem MDR gesagt. Natürlich könne es sich um einen schlechten Schülerstreich handeln. Es könnten aber auch Trittbrettfahrer sein, die in der jetzigen Situation Angst und Schrecken verbreiten wollten, «um das politische Klima zu beeinflussen».

© dpa
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