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Haseloff unterstützt finale Entscheidung zu Triegel-Altar

Der Cranach-Triegel-Altar hatte 2022 den Welterbestatus des Naumburger Doms in Gefahr gebracht. Nun steht er wieder dort. Haseloff will nun eine endgültige Entscheidung.
Reiner Haseloff
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. © Jan Woitas/dpa

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat sich für eine abschließende Entscheidung zur Aufstellung des Cranach-Triegel-Altars im Naumburger Dom ausgesprochen. Dem Unesco-Welterbezentrum sei dafür zu danken, dass es gebilligt hat, das Kunstwerk bis Juli 2025 im Dom auszustellen und «mit diesem Zeitraum die Gelegenheit für eine abschließende Bewertung der Aufstellung des Altarretabels im Westchor des Naumburger Doms eröffnet», sagte der Ministerpräsident am Samstag bei einem Besuch des Naumburger Doms laut einem Redemanuskript, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Kunstwerk hatte zuvor für eine Debatte um den Fortbestand des Weltkulturerbe-Status des Naumburger Doms gesorgt.

Der Cranach-Triegel-Altar vom Leipziger Maler Michael Triegel ist seit Anfang Dezember wieder im Naumburger Dom zu sehen. Triegel hatte den zwischen 1517 und 1519 von Lukas Cranach dem Älteren geschaffenen und später teils zerstörten Altaraufsatz vervollständigt und um ein Mittelteil ergänzt. Der Naumburger Dom zählt seit 2018 zu den Welterbestätten der Unesco.

In besonderer Weise seien in Kirchen Glaubens- und Kunstgeschichte miteinander verknüpft, sagte Haseloff. «Jede Generation bringt sich in ihnen auf je eigene Weise zum Ausdruck. Das von Michael Triegel geschaffene Kunstwerk zur Ergänzung der Seitenflügel aus der Werkstatt von Lucas Cranach zu einem vollständigen Altarretabel ist dafür ein eindrückliches Beispiel.»

Das Kunstwerk stand erstmalig von Juli bis Dezember 2022 im Westchor des Naumburger Doms zwischen den berühmten Stifterfiguren wie Uta von Naumburg. Der Altar hatte für heftige Diskussionen um den Welterbetitel des Naumburger Doms gesorgt. Aus Sicht von Experten des Weltdenkmalrats Icomos beeinträchtige das Kunstwerk die «äußerst sensiblen Blickbeziehungen im Westchor». Die Vereinigten Domstifter sehen den Altar dort an seinem Ursprungsort. Wegen des Standorts war sogar über eine mögliche Aberkennung des Welterbetitels für den Dom diskutiert worden.

© dpa
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