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Große Einschränkungen durch Lokführerstreik erwartet

Der neuerliche Lokführerstreik der GDL wird auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland stark spürbar sein. Wer trotzdem den Zug nehmen will, braucht Geduld.
Vor dem GDL-Streik bei der Bahn
ICE-Züge der Deutschen Bahn stehen auf Abstellgleisen unweit des Hauptbahnhof. © Boris Roessler/dpa

Bahnreisende und -Pendler in Rheinland-Pfalz und im Saarland müssen sich wegen des erneuten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL auf Zugausfälle und Einschränkungen einstellen. Der Regional- und Fernverkehr der Bahn ist von Donnerstagmorgen um 2.00 Uhr bis Freitag um 13.00 Uhr von dem 35-stündigen Arbeitskampf betroffen. Die Deutsche Bahn (DB) hat wieder einen Notfahrplan angekündigt. Im Güterverkehr soll der Ausstand schon am Mittwochabend (18.00 Uhr) beginnen.

Auf zahlreichen Linien sind die Züge im Regionalverkehr nur in einem stark ausgedünnten Takt unterwegs, so fahren sie oft nur alle zwei Stunden. Ähnliches gilt für den S-Bahn-Verkehr. Manche Linien fallen nach einer Übersicht der Deutschen Bahn komplett aus. Im Fernverkehr waren bei den vorherigen Arbeitskämpfen der GDL bundesweit etwa ein Fünftel der Züge gefahren.

Die Deutsche Bahn riet dazu, sich vor Fahrtantritt auf der Homepage der DB oder über die Bahn-App zu informieren. Die Zugbindung für beide Tage ist aufgehoben. Fahrgäste können ihre Reise also nach hinten verschieben oder vorverlegen.

Andere Bahnunternehmen wie Vlexx und Vias sollen nicht direkt vom Streik betroffen sein. Sollten aber Fahrdienstleiter in Stellwerken die Arbeit niederlegen, können dort gar keine Züge mehr fahren. Vlexx bedient unter anderem Strecken von Frankfurt via Rheinland-Pfalz nach Saarbrücken sowie Linien in der Pfalz und entlang des Mittelrheins. Busse sowie Straßenbahnen des öffentlichen Nahverkehrs sind nicht von dem Warnstreik betroffen.

In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft vorerst gescheitert. Knackpunkt des seit Monaten schwelenden Tarifstreits ist die Forderung der GDL nach einer Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden ohne finanzielle Einbußen.

© dpa
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