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Männer fliehen aus Berliner Maßregelvollzug: Zwei Verletzte

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sorgt ein Vorfall an einem Berliner Maßregelvollzug für Schlagzeilen. Diesmal gelingt zwei Insassen die Flucht.
Blaulicht der Polizei
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. © Carsten Rehder/dpa

Zwei als gefährlich geltende, psychisch kranke Straftäter sind an Heiligabend aus dem Maßregelvollzug in Berlin-Reinickendorf geflohen. Bei dem Ausbruch, der sich am frühen Sonntagmorgen ereignete, wurden zwei Krankenschwestern verletzt. Eine davon kam mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus, die andere wurde ambulant behandelt, wie Polizei und Gesundheitsverwaltung mitteilten. Nun werde nach den Ausbrechern gesucht.

Bei dem Maßregelvollzug handelt es sich um ein gesichertes Krankenhaus im Stadtteil Wittenau, in dem psychisch kranke oder süchtige Straftäter untergebracht sind. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 34-jähriger Insasse gegen 3.30 Uhr eine 45-jährige Krankenschwester unter einem Vorwand zu sich gerufen und diese dann mit einer Pfanne niedergeschlagen haben.

Eine 53 Jahre alte Kollegin der Frau eilte zu Hilfe und soll dann von dem Mann mit einem Messer attackiert worden sein. Nach dpa-Informationen erlitt sie Verletzungen am Hals. Dann flüchteten der mutmaßliche Angreifer und ein weiterer Insasse vom Gelände des Maßregelvollzugs.

Die beiden Ausbrecher gelten den Angaben zufolge wegen ihrer psychischen Erkrankungen als gefährlich. Mindestens einer der beiden könnte mit einem Messer bewaffnet sein. Weitere Angaben machten die Polizei und die für den Maßregelvollzug zuständige Gesundheitsverwaltung mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht.

Erst in der Nacht zum vergangenen Mittwoch hatten Unbekannte versucht, ein Mitglied eines bekannten arabischstämmigen Clans aus einem anderen Berliner Maßregelvollzug im Stadtteil Buch zu befreien. Das Vorhaben scheiterte aber nach Angaben der Gesundheitsverwaltung, weil Wachleute den Einbruch bemerkten und eingriffen. Die Unbekannten flüchteten.

© dpa
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