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Arbeitslosigkeit in Bayern im Oktober saisonbedingt gesunken

Der Beginn des Ausbildungs- und Studienjahres sorgt für eine sinkende Zahl der Arbeitslosen im Freistaat. Für den Winter erwarten die Arbeitsagenturen aber eine andere Entwicklung
Agentur für Arbeit
Das Logo der Bundesagentur für Arbeit leuchtet. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Die Arbeitslosigkeit in Bayern hat im Oktober saisonbedingt abgenommen. Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen um 9121 auf 251.867 zurück, wie die Regionaldirektion Bayern der Arbeitsagentur am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote nahm im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 3,3 Prozent ab.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit geht nach Angaben der Regionaldirektion vor allem auf den Beginn des Ausbildungs- und Studienjahres zurück, weshalb insbesondere jüngere Menschen profitierten. Im Vergleich zu vorigen Jahren fiel der Rückgang demnach aber deutlich geringer aus. Im Oktober lag die Zahl der Arbeitslosen um 9431 höher als noch vor einem Jahr zu dieser Zeit. Die Arbeitslosenquote hatte im Vorjahr bei 3,1 Prozent gelegen.

Die Arbeitslosigkeit war bereits im September aufgrund des Beginns von Ausbildungs- und Studienjahr leicht zurückgegangen. Stichtag für die aktuellen Zahlen war der 12. Oktober 2023.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften stieg im Oktober leicht an. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten offenen Stellen aber um 10,6 Prozent auf 256 207 zurück.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart, teilte zu den aktuellen Zahlen mit, der bayerische Arbeitsmarkt schlage sich zwar noch gut, die konjunkturellen Entwicklungen gingen aber nicht spurlos an ihm vorbei. «Der bevorstehende Winter wird für viele Unternehmen nicht ganz einfach werden», sagte Holtzwart. Die Regionaldirektion erwarte steigende Arbeitslosenzahlen. Diese Ansicht teile auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit seiner vor wenigen Tagen veröffentlichten Herbstprognose.

Aus Sicht der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) fällt die «Herbstbelebung» auf dem bayerischen Arbeitsmarkt trotz des Rückgangs der Arbeitslosenquote verhältnismäßig schwach aus. Der Arbeitsmarkt bleibe angespannt, teilte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mit.

Zum Ende des Ausbildungsjahres Ende September zog die Regionaldirektion zudem eine gemischte Bilanz. Die Zahl der unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen liege mit 20 225 um 9,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Bewerber auf eine Ausbildung (60.466, minus 1,3 Prozent) und die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (103.344, plus 1,8 Prozent) blieb zwischen Oktober 2022 und September 2023 dagegen weitgehend stabil.

Es werde immer schwieriger, Ausbildungsstellen zu besetzen, sagte Holtzwart. Gründe dafür seien unter anderem die fehlende Übereinstimmung zwischen gemeldeten Stellen und den beruflichen Wünschen von Bewerberinnen und Bewerbern.

© dpa
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