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3:0-Sieg inmitten aller Turbulenzen: KSC atmet auf

Unruhigen Tagen lassen die Karlsruher einen überzeugenden Auftritt gegen Schalke folgen. Die Sieglos-Serie ist gestoppt. S04-Trainer Geraerts erlebt ein Debüt zum Vergessen.
Karlsruher SC - FC Schalke 04
Die Karlsruher Mannschaft jubelt. © Uli Deck/dpa

Die Fans auf den Rängen feierten die Spieler auf dem Rasen und zumindest für einen Moment schienen all die Turbulenzen in der Clubführung vergessen. Der Karlsruher SC hat seine Sieglos-Serie in der 2. Fußball-Bundesliga beendet und dem Belgier Karel Geraerts das Debüt als Trainer des FC Schalke 04 verdorben. Die Badener bezwangen die über weite Strecken enttäuschenden Königsblauen am Sonntag verdient mit 3:0 (2:0) und setzten sich wieder etwas von der Abstiegszone ab.

«Wir sind sehr, sehr glücklich und zufrieden», sagte KSC-Trainer Christian Eichner. «Griffig und scharf» sei sein Team gewesen. Lars Stindl (22. Minute) und Igor Matanovic (37.) trafen vor 33 000 Zuschauern für die Gastgeber, bei denen es zuletzt viel Unruhe gegeben hatte und deren Führungsriege zerrüttet scheint. Eichner machte seiner Mannschaft ein «großes Kompliment, wie sie diese Dinge beiseitegeschoben hat.» Den Endstand besorgte Schalkes Verteidiger Henning Matriciani per Eigentor (75.). Für die Gelsenkirchener war es die vierte Niederlage nacheinander.

Geraerts hatte die Schalker Startelf personell großflächig umgebaut und unter anderem Routinier Ralf Fährmann zurück ins Tor beordert. Den klar besseren Start erwischten aber die Karlsruher. Stindl belohnte sie mit dem technisch ansehnlichen Führungstreffer. Nachdem die Gäste eine halbe Stunde lang offensiv komplett harmlos geblieben waren, vergab Bryan Lasme die Riesenchance zum Ausgleich (35.). Nur wenig später erhöhte Mittelstürmer Matanovic, der das 1:0 vorbereitet hatte, per Flachschuss auf 2:0.

Auch nach der Pause blieb der KSC das gefährlichere Team, Fabian Schleusener scheiterte mehrfach an S04-Keeper Fährmann. Als sich die Schalker gerade noch mal zu berappeln schienen, grätschte Matriciani eine Hereingabe von Schleusener ins eigene Tor.

«Richtig gut» fand Karlsruhes Torwart Patrick Drewes den Auftritt seines Teams. Beim 1:1 beim 1. FC Magdeburg vor der Länderspielpause habe der KSC «defensiv den ersten Schritt» gemacht, analysierte Stürmer Schleusener. Und nun «sowohl defensiv als auch offensiv» einen weiteren. Trotz aller Störgeräusche drumherum.

© dpa ⁄ Christoph Lother und Anne Stein, dpa
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