Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

GdP-Chef fordert «schlaue Diskussion» nach Silvestereinsatz

Videoüberwachung und Böllerverbot sind Punkte, die laut GdP-Chef Kopelke zu diskutieren sind. Vor allem fordert er aber die Gesellschaft zum Nachdenken auf.
Silvester
«Warum muss man in dieser Gesellschaft Polizisten an die Seite von Ersthelfern stellen, damit Leben gerettet werden können?», fragt GdP-Chef Jochen Kopelke. © Christoph Reichwein/dpa

Nach dem massiven Polizeieinsatz in der Silvesternacht fordert die Polizeigewerkschaft GdP eine Diskussion über die Stärkung der Sicherheitskräfte. Es habe sich gezeigt: «Da wo Polizei in großer Stärke sichtbar ist, ansprechbar für Bürgerinnen und Bürger, da entsteht auch mehr Sicherheit», sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, bei WDR5.

Es sei aber schlicht nicht möglich, dass die Polizei künftig bei allen kritischen Ereignissen mit so viel Personal für Sicherheit sorge wie in der Silvesternacht.

Kopelke forderte deshalb eine «schlaue Diskussion um die Verstärkung der Sicherheitsbehörden». Dabei müsse es nicht nur um mehr Personal gehen, sondern auch um den Einsatz von moderner Technik etwa zur Videoüberwachung von Ereignissen. Auch die Forderung nach einem Böllerverbot in der Silvesternacht bekräftigte der Polizeigewerkschafter. Dort, wo Städte das Böllern beim vergangenen Jahreswechsel verboten hätten, sei das «Tatmittel Pyrotechnik» gegen Einsatzkräfte erst gar nicht zum Einsatz gekommen.

Rund 100 Beamte verletzt

Abgesehen von der sicherheitspolitischen Diskussion müsse auch die Gesellschaft ins Nachdenken kommen. «Warum muss man in dieser Gesellschaft Polizisten an die Seite von Ersthelfern stellen, damit Leben gerettet werden können?»

Bundesweit zählten Rettungskräfte Tausende Einsätze, rund 100 Beamte wurden nach einer ersten Einschätzung der Polizei verletzt. Jüngsten Angaben der Polizei zufolge wurden alleine in Berlin in der Silvesternacht rund 390 Menschen festgenommen - viele wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz. Es seien in Berlin 54 Einsatzkräfte verletzt worden, 30 davon durch Pyrotechnik. Die Polizei in NRW zählte von Sonntag um 18.00 Uhr bis Montag um 6.00 Uhr 1186 Platzverweise bei Silvestereinsätzen, 26 Menschen wurden festgenommen. In NRW seien 21 Polizistinnen und Polizisten verletzt worden.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Filmfestival in Cannes - The Seed of the Sacred Fig
Tv & kino
Geflohener Regisseur Mohammed Rassulof in Cannes
A Killer's Memory
Tv & kino
Das sind die Streaming-Tipps für die Woche
Lenny Kravitz
Musik news
Lenny Kravitz: Ein neues Album zum Geburtstag
GigaMobil: Mit diesen Mobilfunk-Tarifen surfst und telefonierst Du sorgenfrei
Das beste netz deutschlands
GigaMobil: Mit diesen Mobilfunk-Tarifen surfst und telefonierst Du sorgenfrei
Mit dem Smartphone telefonieren
Das beste netz deutschlands
Betrüger geben sich als Verbraucherschützer aus
Der Router-Login über Browser funktioniert nicht: Das kannst Du tun bei IP-Adresse 192.168.1.1 oder 192.168.2.1
Das beste netz deutschlands
Der Router-Login über Browser funktioniert nicht: Das kannst Du tun bei IP-Adresse 192.168.1.1 oder 192.168.2.1
Hansi Flick
Fußball news
Zeitung: Flick wird Barça-Trainer - Aus für Xavi
Tigermücke
Gesundheit
Was Reisende über das Dengue-Fieber wissen sollten