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Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Nach den verheerenden Attacken vom Freitag setzt Russland seine Angriffe gegen die Ukraine fort. Derweil gerät auch eine russische Grenzregion unter schweren Beschuss. Die News im Überblick.
Charkiw
Infolge russischer Raketenangriffe sollen in Charkiw zahlreiche Menschen verletzt worden sein. © ---/Ukrainian Emergency Service/AP/dpa

Russland hat die Ukraine am Wochenende erneut mit Raketen und Drohnen beschossen. Infolge mehrerer Raketenangriffe sollen etwa in der ostukrainischen Stadt Charkiw mindestens 26 Menschen verletzt worden sein.

Im russischen Belgorod stieg unterdessen die Zahl der Toten Behördenangaben zufolge auf 24. Die Behörden der Grenzregion hatten am Samstag einen größeren ukrainischen Raketenangriff auf das Zentrum der Gebietshauptstadt gemeldet. Dieser erfolgte kurz nachdem Russland seinerseits die Ukraine in der Nacht zum Freitag mit den schwersten Bombardierungen seit Kriegsbeginn überzogen hatte.

Russland führt seit mehr als 22 Monaten einen brutalen Angriffskrieg gegen sein Nachbarland.

Angriffe auf Charkiw: Mehrere Menschen im Krankenhaus

In Charkiw verursachten russische Luftangriffe in der Nacht zum Sonntag nach Behördenangaben weitere Schäden. Bürgermeister Ihor Terechow und die örtliche Staatsanwaltschaft sprachen am Sonntagmorgen von Angriffen mit Kampfdrohnen. Dadurch seien im Zentrum mehrere Wohngebäude, Büros und ein Café beschädigt worden. «Es gab einige Einschläge im Zentrum», schrieb Terechow im sozialen Netzwerk Telegram. Informationen über weitere Verletzte würden noch gesammelt.

Die Stadt dicht an der Grenze zu Russland war schon am Samstag von mehreren russischen Raketen getroffen worden. Dabei wurden nach Behördenangaben 26 Menschen verletzt. Unter anderem wurde ein großes Hotel beschädigt. Explosionen wurden in der Nacht zu Sonntag auch aus dem westukrainischen Gebiet Chmelnyzkyj gemeldet. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, von 49 angreifenden Drohnen über der Ukraine in der Nacht seien 21 abgeschossen worden. Diese Militärangaben sind nicht unabhängig überprüfen.

Belgorod meldet Tote durch größeren Angriff

In der grenznahen russischen Stadt Belgorod ist die Zahl der Toten nach einem ukrainischen Angriff offiziellen Angaben zufolge auf 24 gestiegen. Der Gouverneur des Gebietes, Wjatscheslaw Gladkow, berichtete am Sonntag von weiteren Toten. Mehr als 100 Menschen seien durch Beschuss am Freitag und Samstag verletzt worden, schrieb er im sozialen Netzwerk Telegram. Am Sonntagmorgen wurde in der Großstadt mit etwa 350.000 Einwohnern erneut Raketenalarm ausgelöst. «Alle Einwohner sollen sich in Schutzräume begeben», schrieb Gladkow. Der Alarm wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben, wie die Agentur Tass meldete.

Aus Kiew gab es erst einmal keine offizielle Reaktion. Die Zeitung «Ukrajinska Prawda» schrieb lediglich unter Berufung auf eine anonyme ukrainische Geheimdienstquelle, dass die ukrainische Armee auf militärische Objekte der Russen gezielt habe. Zivilisten seien aufgrund «unprofessioneller Aktionen der russischen Luftverteidigung sowie bewusster und geplanter Provokationen» zu Schaden gekommen.

Zwischenzeitlich waren die Menschen in Belgorod dazu aufgerufen worden, sich in Schutzkellern zu verstecken. Zugleich gab es Beschwerden von Anwohnern, dass mehrere Luftschutzräume offenbar abgesperrt und somit nicht zugänglich waren. Medienberichten zufolge handelte es sich um den schwersten Beschuss von Belgorod, seit Russland vor knapp zwei Jahren die Ukraine überfallen hat.

Belgorod liegt in der Grenzregion und ist deshalb immer wieder von den Kampfhandlungen betroffen. Schäden und Opferzahlen stehen dabei allerdings in der Regel in keinem Verhältnis zu denen in der von Russland angegriffenen Ukraine.

Nach russischem Großangriff: Zahl der Toten in Ukraine steigt

In der Ukraine stieg derweil die Zahl der Toten nach dem russischen Großangriff in der Nacht zum Freitag weiter an. Bislang seien 39 Tote registriert, schrieb Selenskyj auf Telegram. Insgesamt seien fast 120 Städte und Dörfer von der Angriffswelle beschädigt worden. Der Staatschef wiederholte diese Zahlen in seiner Abendansprache.

Russland hatte das Nachbarland in nur einer Nacht mit knapp 160 Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen verschiedener Typen beschossen. Der Angriff kurz vor dem Neujahrsfest war der schwerste seit Kriegsbeginn.

© dpa
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