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Vergewaltigungsklage: US-Rapper Combs weist Vorwürfe zurück

Schwere Vergewaltigungsvorwürfe gegen Combs, der sich vehement wehrt: «Ich werde für meinen Namen, meine Familie und für die Wahrheit kämpfen.»
Sean Combs
US-Rapper Sean «Diddy» Combs, auch bekannt unter dem Pseudonym P. Diddy, weist Vergewaltigungsvorwürfe zurück. © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

US-Rapper und Plattenproduzent Sean Combs (54) sieht sich mit einer weiteren Zivilklage wegen Vergewaltigung und Missbrauch konfrontiert. Eine nicht namentlich genannte Frau reichte die Klage bei einem Gericht in New York ein.

Darin wirft sie Combs und zwei weiteren Männern unter anderem vor, in dem New Yorker Studio des Rappers vergewaltigt worden zu sein. Sie sei unter Alkohol und Drogen gesetzt worden. Zu dem Zeitpunkt im Jahr 2003 sei sie erst 17 Jahre alt gewesen.

Combs wies die Vorwürfe in einer Mitteilung entschieden zurück. «Genug ist genug», schrieb der Rapper in einem Statement, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In den vergangenen Wochen seien «widerliche Behauptungen» gemacht worden, mit dem Ziel, an Geld zu kommen. Diese Personen versuchten, seinen Ruf zu zerstören. Er wollte «absolut klarstellen», dass er keine dieser «schrecklichen Dinge» getan habe. «Ich werde für meinen Namen, meine Familie und für die Wahrheit kämpfen», hieß es weiter.

Zuvor hatten bereits drei Frauen Zivilklagen mit Vorwürfen von sexueller Gewalt gegen Combs vorgebracht, darunter seine Ex-Freundin, die Sängerin Cassie. Mit Cassie einigte sich Combs Mitte November rasch auf einen Vergleich. Die Klägerin hatte dem Musiker während ihrer jahrelangen Beziehung unter anderem sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, Einschüchterung und körperliche Gewalt vorgeworfen. Einzelheiten über die Bedingungen des Vergleichs wurden nicht bekannt.

Combs («Bad Boy for Life», «I'll Be Missing You»), der auch als Plattenproduzent, Schauspieler und Geschäftsmann tätig ist, zählt zu den erfolgreichsten Vertretern der Hip-Hop-Branche. Bei der Vergabe der MTV Video Music Awards im September wurde Combs als Pionier und für seine einflussreiche Karriere mit dem «Global Icon Award» ausgezeichnet.

© dpa
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