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Winterspiele der Special Olympics eröffnet

In Anwesenheit von mehr als 3000 Menschen sind in Oberhof die nationalen Winterspiele der Special Olympics eröffnet worden. Die Spiele sind über den Sport hinaus von Bedeutung.
Beginn der Winterspiele der Special Olympics
Die Eröffnungsfeier der nationalen Winterspiele der Special Olympics in Oberhof. © Michael Reichel/dpa

Die nationalen Winterspiele der Special Olympics sind in Oberhof feierlich eröffnet worden. Dem festlichen Akt wohnten 3000 Menschen auf dem Stadtplatz des Thüringer Wintersportorts bei.

Insgesamt 900 Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung messen sich bis zum 2. Februar in den zehn Sportarten Eiskunstlauf, Floorball, Klettern, Schneeschuhlauf, Short Track, Ski Alpin, Skilanglauf, Snowboard, Stocksport und Tanzen und kämpfen um ein Ticket für die Winter-Weltspiele im kommenden Jahr in Turin. Ebenfalls dabei sind 330 Betreuer und Betreuerinnen sowie 500 freiwillige Helferinnen und Helfer.

«Ich freue mich, dass Thüringen mit seinen hervorragenden Bedingungen und modernsten Sportstätten nach den Wettbewerben von 1999 und 2007 nun zum dritten Mal Gastgeber der Special Olympics sein kann,» sagte Helmut Holter (Die Linke), Thüringer Minister für Jugend, Bildung und Sport, zum Auftakt der Spiele.

Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland (SOD), freute sich, «dass wir nach den Weltspielen in Berlin hier in Thüringen das nächste Zeichen für eine offene und inklusive Gesellschaft setzen können. Leuchttürme, wie die Nationalen Spiele sind idealer Ausgangspunkt, um für mehr Inklusion zu werben und Begegnungen zu schaffen.»

Olympische Rituale als Höhepunkte der Eröffnungsfeier

Die olympischen Rituale bildeten mehrere Höhepunkte der Eröffnungsfeier. Die Athletinnen Tatjana Raible, Jessika Maul und Luisa Brauswetter entzündeten die Special Olympics Flamme, die Special Olympics Flagge wurde gehisst und der bayerischen Athletensprecher und Ski Alpin-Athleten Florian Eichhammer sprach den Athleteneid: «Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.»

Zum Ende der Spiele wird es am 2. Februar abseits der Wettkämpfe zu einem weiteren Höhepunkt kommen. 60 Eiskunstläufer mit und ohne Beeinträchtigung laufen im Eissportzentrum Erfurt eine Revue (18.30 Uhr/ ARD und Sky per Livestream), zu der 500 Zuschauern kostenlos kommen können. Elf Medienanstalten werden vor und während der Spiele über die Wettkämpfe berichten.

© dpa
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