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Sieg gegen Tabellenführer: Magic überraschen in Minnesota

Die Wagner-Brüder feiern in der NBA einen Überraschungserfolg. Von den anderen Weltmeistern verliert Dennis Schröder, während Daniel Theis ebenfalls jubeln kann.
Moritz Wagner
Orlandos Moritz Wagner zieht zum Korb, während er von Minnesotas Naz Reid gefoult wird. © Abbie Parr/AP

In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben die Orlando Magic mit den deutschen Weltmeistern Franz und Moritz Wagner ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotz eines zwischenzeitlichen 17-Punkte-Rückstands besiegte die Mannschaft von Jamahl Mosley den Führenden der Western Conference, die Minnesota Timberwolves, mit 108:106.

Den Grundstein für die Revanche nach dem Blowout im Januar legten die Magic im letzten Viertel, in dem sie nur 18 Punkte zuließen. Offensiv trafen fünf Spieler zweistellig – darunter die Jungstars Franz Wagner, der 19 Zähler auflegte, und Paolo Banchero (23). Moritz Wagner kam in knapp elf Minuten Spielzeit auf acht Punkte. Auf Seiten der Timberwolves erzielte Superstar Anthony Edwards 22 Punkte, ehe der Shooting Guard vier Minuten vor Spielende verletzt vom Feld musste. Durch den zweiten Sieg in Serie liegt Orlando – punktgleich mit Miami – auf Platz acht in der Eastern Conference weiter auf Playoff-Kurs.

Westbrook knackt die 25.000-Punkte-Marke

Eine noch bessere Rolle in der Western Conference spielen die Los Angeles Clippers (Rang drei). Mit einem Offensiv-Feuerwerk besiegte die Mannschaft um Daniel Theis die Detroit Pistons mit 136:125. Nach defensiven Schwächen zu Spielbeginn drehten die Clippers auf und erzielten 109 Punkte in den letzten drei Vierteln. Verlassen konnte sich LA dabei auf Kawhi Leonard (33 Punkte) und Russell Westbrook, der durch seine 23 Zähler die 25.000-Punkte-Marke als erst 25. Spieler in der NBA-Geschichte knackte. Der deutsche Weltmeister Theis legte in 17 Minuten Spielzeit fünf Punkte, drei Rebounds und zwei Assists auf.

Derweil verloren die Toronto Raptors um Weltmeisterschafts-MVP Dennis Schröder zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Partien. Bei der 106:135-Niederlage gegen die Houston Rockets ließ dessen Coach Ime Udoka seine Startformation aufgrund eines 30-Punkte-Vorsprungs gar das gesamte vierte Viertel auf der Bank.

Grund dafür war unter anderem die starke Performance von Rookie Cam Whitmore (25 Punkte) und Center Alperen Sengun, der 24 Zähler, 13 Rebounds und acht Assists auflegte. Schröder erzielte in 22 Minuten Spielzeit von der Bank aus acht Zähler und traf keinen seiner fünf Dreier-Würfe.

Durch die Niederlagenserie verlieren die Raptors auf Rang zwölf in der Eastern Conference allmählich den Anschluss an die Playoff-Plätze.

© dpa
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