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Deutsches Team ohne Medaillenvorgabe: «Haben einiges vor»

Die deutschen Erinnerungen an Nove Mesto sind nicht die besten. Nach der schwachen WM in Tschechien vor elf Jahren soll es ab Mittwoch besser laufen. Sorgen gibt es kaum.
Franziska Preuß
Biathletin Franziska Preuß ist eine der deutschen Medaillenhoffnungen bei der WM. © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Deutschlands Biathletinnen und Biathleten gehen ohne konkretes Medaillenziel in die Weltmeisterschaft im tschechischen Nove Mesto.

«Wir haben einiges vor - das drückt sich aber nicht darin aus, dass wir x Medaillen gewinnen wollen, sondern wir wollen in jedem Wettkampf vorne mitspielen und angreifen», sagte Sportdirektor Felix Bitterling vor dem WM-Start mit der Mixed-Staffel am Mittwoch (17.20 Uhr/ARD und Eurosport). «Wenn uns das gelingt, dann werden uns Top-Resultate gelingen. Darauf haben wir uns seit vielen Monaten vorbereitet, und wir freuen uns extrem auf die WM.»

Nach einem Trainingslager im italienischen Ridnaun reist die Mannschaft in das WM-Quartier in die Region Mähren südöstlich der Hauptstadt Prag. «Ich klopfe auf Holz: Wir haben momentan eine gute gesundheitliche Situation im Team. Die Athleten sind hochmotiviert für die WM-Rennen», sagte Cheftrainer Uros Velepec laut einer Verbandsmitteilung. Einzig der zweimalige Saisonsieger Benedikt Doll (33) hatte zuletzt mit einem Schnupfen zu kämpfen, kann mittlerweile aber wieder problemlos trainieren.

Preuß und Doll träumen von Medaillen

«Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte, dann wäre ich gerne wieder bei einer Siegerehrung dabei - das ist immer ein sehr schönes und emotionales Erlebnis», sagte Doll. Der Schwarzwälder hatte in diesem Winter bereits zwei Sprints gewonnen, schwächelte zuletzt aber etwas. Auch Franziska Preuß (29), größte Hoffnungsträgerin im Frauenteam, musste Rückschläge verkraften, ist aber rechtzeitig zur WM topfit. «Natürlich habe ich den Traum von einer Medaille - ich glaube das ist für jeden Athleten, der am Start steht, die große Motivation, dass man darum kämpfen kann», sagte die Bayerin.

Bei der Heim-WM im vergangenen Jahr in Oberhof hatte es für das deutsche Biathlonteam einmal Gold und zweimal Silber gegeben. Sprint-Weltmeisterin Denise Herrmann-Wick war nach der Saison allerdings zurückgetreten. Bei der ersten WM in Nove Mesto vor elf Jahren blieben die DSV-Skijäger erstmals seit 1986 in Oslo ohne Goldmedaille. Lediglich die damals 35-jährige Andrea Henkel holte im Einzel Silber, die Männer-Staffel gewann Bronze. Bei den Titelkämpfen in diesem Jahr werden bis zum 18. Februar insgesamt zwölf Titel vergeben.

© dpa
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