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Ministerium beobachtet mehr Gewalt gegen Einsatzkräfte

Für viele Rettungs- und Einsatzkräfte gehören Beschimpfungen inzwischen zum Alltag. Nicht wenige von ihnen sind auch schon körperlich angegriffen worden.
Gewalt gegen Polizisten
Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel steht. © picture alliance/dpa/Symbolbild

Polizisten und Feuerwehrleute haben sich nach einer Einschätzung des Thüringer Innenministeriums auch im zu Ende gehenden Jahr einer größer werdenden Gefahr ausgesetzt gesehen, Opfer von Angriffen zu werden. «Gegenüber den Vorjahren steigt die Gewalt gegen Polizei- und Einsatzkräfte stetig an», sagte ein Sprecher des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Immer häufiger werde das Gewaltmonopol des Staates infrage gestellt.

Genaue Zahlen zu Übergriffen in diesem Jahr liegen nach Angaben des Innenministeriums noch nicht vor - auch nicht für die ersten drei Quartale des Jahres. Die Daten des Gesamtjahrs würden erst im ersten Quartal 2024 zur Verfügung stehen, hieß es.

In der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2021 waren 69 Fälle aufgelistet, in denen beispielsweise Feuerwehrleute oder Rettungssanitäter angegriffen worden waren. In den entsprechenden Daten für 2022 waren 73 derartige Vorkommnisse verzeichnet worden. Dabei erfasste die Polizei unter anderem körperliche Übergriffe, aber auch Bedrohungen, Nötigungen sowie in einem Fall eine sexuelle Belästigung. Etwa jeder dritte registrierte Angriff war eine Körperverletzung.

Das Innenministerium will mit mehreren Maßnahmen dafür sorgen, dass die Zahl der Angriffe sinkt. So gibt es eine Kampagne mit dem Titel «Respekt, ja bitte!». In einem Video fordern Einsatzkräfte mehr Achtung ihnen gegenüber, auch mit dem Hinweis darauf, dass auch sie Familien haben, zu denen sie nach ihrer Arbeit gesund zurückkommen wollen. Notfallmediziner und Feuerwehrleute schildern in dem Video, wie sie während ihrer Hilfseinsätze in der Vergangenheit bedroht und angriffen wurden. Ein Feuerwehrmann erzählt, wie ein Mann mit einer Axt auf ihn und seine Kameraden losging. Andere berichten von Tritten, Würfen mit Messern und Beleidigungen.

© dpa
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